Der FSV in der Saison 2011/2012
Mannschaftsfoto
Hinten: Moritz Brückmann, Michael Sofinski, Ahmet Marankoz, Dominik Völk, Daniel Erben, Malte Simon, Kevin Buycks. Mitte: Daniyel Bulut (Trainer), Sven Ehser, Kian Golafra, Dennis Schlecht, Christopher Schadeberg, Michael Bodnar, Kais Gouri, Peter Starostzik (Co-Trainer), Stefan Munzert (Sportlicher Leiter). Vorne: Jahan Golidj (Physiotherapeut), Erdinc Solak, Julian Buss, Sven Schmitt, Daniel Nigbur, Deivid Mötz, Julian Simon, Klaus-Dieter Becker (Zeugwart).
Abschlusstabelle Hessenliga
Folgt am Saisonende.
Ergebnisse Hessenliga
Folgt am Saisonende.
Meldungsarchiv
01.04.2012 | oh
Bilder vom Kreisfußballtag 2012
22.03.2012 | Gießener Allgemeine | jg
Wir müssen nicht foulen
(se) Mit der Arbeit von Trainer Daniyel Bulut und seines Co-Trainers Peter Starostzik idt man beim FSV Fernwald rundum zufrieden. In der vergangenen Woche verlängerte der FSV den Vertrag mit den beiden A-Schein-Inhabern um ein weiteres Jahr. Die Kontinuität beim Rangdritten der Fußball-Hessenliga ist also gewährleistet, Bulut und sein »Co« können ihre Arbeit, die in dieser Saison ausgesprochen erfolgreich ist, fortsetzen.
Sie bilden auch in der kommenden Saison das Trainergespann beim FSV Fernwald: Danyiel Bulut (31/l.) und sein »Co« Peter Starostzik (48). (Foto: se)
Auch in der kommenden Saison werden Sie als Trainer beim FSV Fernwald tätig sein. Welche Erwartungen verknüpfen Sie mit der Fortsetzung Ihrer Trainertätigkeit?
Daniyel Bulut: »Es wird sich nichts großartig verändern. Wir wissen, was wir haben. Und wenn sich etwas verändert, geht es um Kleinigkeiten. Wir können sicherlich nicht unter profihaften Bedingungen
arbeiten, dafür geht es bei uns familiär zu. Das ist das Wichtigste im Verein.«
Die Mannschaft bekleidet in der Hessenliga derzeit Platz drei. Wie bewerten Sie das?
Bulut: »Es ist sensationell. Seit dem Rückrundenstart sind wir ungeschlagen, allerdings kommen jetzt die starken Mannschaften wie der KSV Baunatal und der 1. FC Eschborn. Außerdem stehen die Derbys
gegen Waldgirmes, Wetzlar und Stadtallendorf an. Die Momentaufnahme ist schön, es kann aber auch noch etwas runtergehen.«
Was kann im sportlichen Bereich noch verbessert werden, in welcher Hinsicht können Sie bereits zufrieden sein?
Bulut: »Wir haben eine junge Mannschaft – das Durchschnittsalter liegt bei 22,9 Jahren –, da kann man im taktischen und technischen Bereich immer etwas verbessern; anders sieht das bei Spielern mit
26 oder 27 Jahren aus. Wir brauchen Spieler, die selbst Verantwortung tragen.«
Die neuen Richtlinien der Regionalliga liegen auch Ihrem Verein vor. Ist das etwas, womit sich ein Trainer beschäftigt?
Bulut: »Ich habe es mir noch nicht angeguckt, aber ich werde es lesen. Nicht etwa, weil wir planen, da zu spielen, sondern weil es mich persönlich interessiert. Darüber, ob es für uns relevant ist,
mache ich mir keine Gedanken.«
Sie arbeiten seit geraumer Zeit mit Peter Starostzik, Ihrem Co-Trainer, zusammen. Wie funktioniert die Zusammenarbeit, und welchen Aufgabenbereich hat Peter Starostzik übernommen?
Bulut: »Wir sind sehr kommunikativ und sprechen täglich miteinander, zum Beispiel über Trainingsinhalte, über anstehende Probleme. Peter Starostzik, der ebenfalls A-Schein-Inhaber ist, übernimmt zum
Beispiel bei Verletzten das Extratraining oder Ähnliches. Wir kommunizieren ständig miteinander, und das ist ganz wichtig.«
Was wünschen Sie sich für die neue Saison?
Bulut: »Das Wichtigste ist, die Bodenständigkeit nicht zu verlieren. Wir wissen, wo wir einmal waren. Wir wollen natürlich weiterhin guten Fußball spielen.«
Wird es zur Saison 2012/2013 einen Umbruch geben, oder bleibt der Kern der Mannschaft zusammen?
Bulut: »Wir werden unser Ziel, mit jungen Leuten zu arbeiten, weiterverfolgen. Den großen Umbruch wird es sicherlich nicht geben, den hatten wir vor zwei oder drei Jahren. Es wird Zugänge geben und
sicherlich auch Abgänge, aber das ist ja völlig normal. Das was der Verein angefangen hat, wird er weiterführen, unabhängig von einzelnen Spielern und vom Trainer.«
Können Sie kurz Ihre »Fußball-Philosophie« beschreiben?
Bulut: »Ich habe eine Philosophie, die ich mit 90 Prozent aller Trainer teile: aggressives (nicht foules) Spiel gegen den Ball, schnelles Umschalten, ein schnelles dynamisches Spiel nach vorn mit
einem schnellen Abschluss. Wir versuchen, uns immer wieder zu verbessern, um zwei, drei, vier oder fünf Prozent. Der FSV Fernwald hat in der Hessenliga die zweitwenigsten Tore kassiert und steht in
der Fairnesstabelle ganz oben. Das ist ein Signal: Wir müssen nicht foulen, um unser Tor zu beschützen.«
29.02.2012 | Gießener Anzeiger | jg
„Klassenerhalt steht bei FSV immer im Vordergrund“
Fernwälder Fußballverein stellt Senioren neue Spieler vor
(elo). Die sportliche Situation und die neuen Spieler standen im Mittelpunkt beim Seniorennachmittag des FSV Fernwald im Vereinsheim. Der Vorsitzende Sport, Bernhard Becker, lobte die erste Mannschaft für deren Leistung in der Hessenliga.
Die Neuzugänge des FSV Fernwald, Andreas Schäfer (2.v.l.) und Max Mohr (r.), mit Trainer Daniyel Bulut (2.v.r.) und Spielführer Dominik Völk (l.). Foto: Lorenz
In der Hinrunde habe sich die Mannschaft bereits als guter Vertreter des Vereins erwiesen. Darüber, ob Aussichten auf eine ähnlich erfolgreiche Rückrunde bestehen, berichtete Trainer Daniyel Bulut. Der Klassenerhalt stehe immer im Vordergrund, der Tabellenplatz sei zweitrangig. Die wesentlichen Ziele des FSV blieben unverändert: Die Rekrutierung von Talenten aus der Region sowie die Schaffung eines familiären Umfelds, um so die Vereinszugehörigkeit zu stärken. Nach einem phänomenalen Saisonstart und anschließendem Leistungsabfall hat die Mannschaft laut Bulut doch noch die Kurve gekriegt und in den vergangenen vier Spielen sehr gut gepunktet, sodass der FSV zur Winterpause einen guten fünften Platz belegte.
Mit den beiden Neuzugängen Max Mohr und Andreas Schäfer, die der Trainer vorstellte, legt der Verein zur Rückrunde noch einmal nach, um den Status als bester Verein im Kreis Gießen zu behaupten. Der 20-jährige Mohr, laut Bulut ein potenzieller Leistungsträger der Mannschaft, kam vom VfB Gießen nach Fernwald. Schäfer, der aus dem Ebsdorfergrund stammt, hat mit Marburg, Offenbach, Wetzlar und Siegen bereits deutlich mehr Stationen vorzuweisen, und sich aus beruflichen Gründen für den FSV Fernwald entschieden.
21.02.2012 | jg
FSV bereitet sich mit Fitnesstraining auf die Hessenliga 2012 vor

Die 1. Mannschaft hat sich an fünf Sonntagen jeweils um 14.00 Uhr zum Training in Reiskirchen im Fitness-Studio "In Motion" unseres ehemaligen aktiven Fußballers Jürgen Grünewald getroffen, um sich gezielt unter strenger Anleitung eines Trainers für die am 3. März beginnende Restrunde vorzubereiten. Wir bedanken uns sehr für die gute Zusammenarbeit, wünschen Jürgen Grünewald und seinem Team vom größten Fitnessstudio in Mittelhessen weiterhin viel Erfolg.
19.01.2012 | jg
FSV gewinnt Hallenturniere des FSV Buchenau
Veranstaltet vom FSV Buchenau und unterstüzt durch die Aktion BOB kämpften insgesamt 26 Teams von der B-Liga bis zur Hessenliga am vergangenen Wochenende um die beiden Turniersiege des DVAG-Neujahrs-Cups in der Hinterlandhalle Dautphetal. Sonntags war die Hinterlandhalle zeitweise bis auf den letzten Platz gefüllt, denn einige hochkarätige Teams hatten ihr Kommen zugesagt. Dazu gehörte auch das als Favorit gehandelte Hessenliga-Team des FSV 1926, das ebenfalls die Aktion BOB unterstützt. Die zahlreichen Zuschauer sahen viele sehenswerte Spielzüge und technische Fertigkeiten, insbesondere durch das Favoritenteam des FSV Fernwald, das sich schlussendlich auch im Finale gegen den Gruppenligisten FC Pohlheim klar mit 4:1 durchsetzen konnte. mehr zum Turnier bei der Aktion BOB
09.01.2012 | Gießener Anzeiger | jg
TSV Steinbach sticht Hessenligisten aus
Gruppenligist gewinnt nach 5:1-Sieg im Endspiel gegen den VfB Gießen 26. Globus-Mittelhessen-Cup - 400 Zuschauer
DUTENHOFEN (wi/jdi). Die Spitzenmannschaft der Gruppenliga, TSV Steinbach, beim Hallenfußballturnier um den Globis-Mittelhessen-Cup erstmals am Start, hat auf Anhieb die 26. Auflage der traditionsreichen und wie immer hochkarätig besetzten Veranstaltung gewonnen und alle Hessenligisten hinter sich gelassen. Im Finale setzte sich der TSV souverän mit 5:1 gegen den VfB 1900 Gießen durch. Platz drei belegte der FSV Fernwald nach einem ebenfalls ungefährdeten 6:2 gegen Eintracht Wetzlar.
400 Zuschauer verfolgten in der Dutenhofener Sporthalle die Partien der Endrunde am Sonntag und sahen bis auf wenige Ausnahmen - dazu gehörten überraschenderweise die beiden Endspiele - spanndende Partien mit knappem Ausgang. So begann der Tag gleich mit drei Unentschieden in Folge, so dass sich in den beiden Endrundenstaffeln zunächst niemand absetzen konnte. Steinbach sicherte sich schließlich mit einem hauchdünnen 1:0 gegen Wetzlar den Einzug ins Finale, in der Gruppe B entschied das letzte Spiel die Platzierungen von eins bis drei. Hier siegte der VfB Gießen mit 4:3 gegen Kassel und hatte die Nase schließlich vorne.
Im Endspiel hatte Gießener Verbandsligist allerdings nichts mehr zuzusetzern und musste sich dem TSV Steinbach, der das Turnier am Freitag mit einer 0:6-Klatsche gegen den FSV Fernwald begonnen hatte, mit 1:5 geschlagen geben. Für den Triumph kassierte der TSV das stattliche Preisgeld von 1200 Euro und nahm noch zwei weitere Trophäen mit ins Dilltal. Daniel Waldrich wurde von den Trainer nicht nur zum besten Spieler des Turniers gewählt, mit fünf Treffern in den Endrunde heimste Waldrich auch noch eine Extraauszeichnung als bester Torschütze ein. Den besten Torwart stellte nach Meinung der Trainer Andreas Gareis vom TSV Lang-Göns.
Turnierorganisator Wolf-Rüdiger Blöhs zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf, merkte an, dass es „ab und zu ganz schön zur Sache ging“, durfte aber auch mitteilen, dass es keine einzige rote Karte gab.
Ergebnisse Endrunde: SC Waldgirmes - TSV Steinbach 3:3, Eintracht Wetzlar - TSV Großen-Linden 3:3, FSV Fernwald - VfB 1900 Gießen 1:1, Hessen Kassel II - TSV Lang-Göns 4:3, Waldgirmes - Wetzlar 0:2, Steinbach - Großen-Linden 4:1, Fernwald - Kassel II 1:1, VfB Gießen - Lang-Göns 2:0, Waldgirmes - Großen-Linden 2:5, Steinbach - Wetzlar 1:0, Fernwald - Lang-Göns 5:1, VfB Gießen - Kassel II 4:3.
Abschlusstabellen: Gruppe 1: 1: TSV Steinbach 8:4 Tore/7 Punkte, 2. Eintracht Wetzlar 5:4/4, 3. TSV Großen-Linden 9:9/4, 4. SC Waldgirmes 5:10/1 - Gruppe 2: 1. VfB 1900 Gießen 7:4/7, 2. FSV Fernwald 7:3/7, 3. Hessen Kassel II 8:8/4, 4. TSV Lang-Göns 4:11/0.
Spiel um Platz 3: FSV Fernwald - Eintracht Wetzlar 6:3 - Finale: VfB 1900 Gießen - TSV Steinbach 1:5
Wie es sich gehört, avancierte beim 2. Vorrundenspieltag das letzte Gruppenspiel zum Highlight des Abends. Gastgeber Münchholzhausen/Dutenhofen führte in der Gruppe D mit 3:1 gegen den SC Sachsenhausen und sah lange wie der Sieger aus, was zugleich den Einzug in die Endrunde bedeutet hätte. Doch die Gießener Weststädter sammelten sich, schlugen zurück, drehten die Partie und siegten schließlich noch mit 4:3.
Gruppe C: Eintracht Wetzlar - VfB Gießen 3:1, TuBa Pohlheim - VfB Aßlar 2:3, Wetzlar - Pohlheim 1:1, Gießen - Aßlar 4:0, etzlar - Aßlar 6:1, Gießen - Pohlheim 4:2 - Tabelle: 1. Eintracht Wetzlar 10:3 Tore/7 Punkte, 2. VfB Gießen 9:5/6, 3. VfB Aßlar 4:12/3, 4. TuBa Pohlheim 5:8/1 - Gruppe D: Hessen Kassel U23 - SC Münchholzhausen/Dutenhofen 5:2, SC Sachsenhausen - TSV Großen-Linden 2:2, Kassel U23 - Sachsenhausen 7:2, Münchholzhausen/Dutenhofen - Gr.-Linden 3:2, Kassel U23 - Gr.-Linden 2:5, Münchholzhausen/Dut. - Sachsenhausen 3:4 - Tabelle: 1. Hessen Kassel U23 14:9/6, 2. TSV Großen-Linden 9:7/4, 3. SC Sachsenhausen 8:12/4, 4. SC Münchholzhausen/Dutenhofen 8:11/3.
03.01.2012 | Gießener Anzeiger | jg
Budenzauber Runde II
GIESSEN (beg). Keine Verschnaufpause gibt es in Sachen Hallenfußball. Der Reigen an Turnieren „unterm Dach“ nimmt in dieser Woche seinen Anfang. Gleich vier Turniere mit zum Teil hochkarätiger Besetzung sollen die Zuschauer in die Halle locken. Besonders der Globus Mittelhessen Cup wartet mit einem interessanten Feld auf, mit Eintracht Wetzlar, SC Waldgirmes und FSV Fernwald sind unter anderem alle heimischen Hessenligisten dabei, auch die Verbandsligisten VfB 1900 Gießen und SC Watzenborn-Steinberg entsenden ein Team. [...] Ein traditionell starkes Starterfeld bietet der Globus Mittelhessen Cup, der in der Sporthalle Dutenhofen stattfindet. Auch in diesem Jahr haben sich wieder fast alle höherklassigen Teams gemeldet, sodass das Turnier wieder einige attraktive Begegnungen zu bieten hat. In insgesamt vier Gruppen werden ab Freitag (17 Uhr) die Vorrundensieger ermittelt, die dann in einer zweiten Gruppenphase die Endrunde ausspielen. [...] Gruppe A: SC Waldgirmes, TuS Naunheim, SG Kinzenbach, TSV Langgöns. - Gruppe B: FSV Fernwald, SC Watzenborn-Steinberg, SSV Lindheim, SG Reiskirchen/Oberwetz, TSV Steinbach. - Gruppe C: Eintracht Wetzlar, VfB 1900 Gießen, TuBa Pohlheim, VfB Aßlar. - Gruppe D: Hessen Kassel U23, SC Dutenhofen/Münchholzhausen, SC Sachsenhausen, TSV Großen-Linden. [...]
02.01.2012 | Gießener Allgemeine | jg
Ahmet Marankoz geht, Max-Peter Mohr kommt
(kus) Fußball-Hessenligist FSV Fernwald hat seinen bislang treffsichersten Spieler abgegeben: Stürmer Ahmet Marankoz, der in dieser Saison acht Tore für den FSV erzielte, hat die Steinbacher verlassen und sich wieder dem Verbandsligisten FSV Schröck angeschlossen. Dies teilten die Fernwälder am Silvestertag mit. »Er wollte weg. Und wenn jemand unbedingt will, macht es keinen Sinn, ihn zu behalten. Wir haben ihm keine Steine in den Weg gelegt«, sagt FSV-Trainer Daniyel Bulut. Marankoz, der nun schon zum insgesamt dritten Mal in Schröck anheuert, stand zuletzt allerdings nicht mehr in der Start-Elf der Steinbacher. »Wir haben jetzt zwar keinen echten Stoßstürmer mehr, aber die Jungs haben das vor der Winterpause, als Marankonz auf der Bank saß, richtig gut gemacht und aus den letzten vier Spielen zehn Punkte geholt«, sagt Bulut. Er hatte zuletzt auf Sven Ehser und Erdic Solak im Angriff gesetzt. Der Trainer hält zwar die Augen nach Verstärkungen offen, wird aber die Verpflichtung eines weiteren Stürmers nicht forcieren. »Wenn sich etwas ergeben sollte, wäre das prima. Wenn nicht, ist das auch nicht schlimm«, sieht Bulut gelassen der Restrunde entgegen. Zudem vermeldete der FSV Fernwald einen Zugang: Der 20-jährige Mittelfeldspieler Max-Peter Mohr hat sich dem Hessenligisten angeschlossen. Zuletzt spielte Mohr für den Verbandsligisten VfB 1900 Gießen, mit dem sich der Rechtsfuß auf eine Vertragsauflösung verständigte. »Er ist ein Talent aus der Region, der noch entwicklungsfähig ist. Wir sind froh, dass er sich für uns entschieden hat«, sagt Bulut über Mohr, der mit seinen Teamkollegen am 26. Januar in die Vorbereitung auf die Restsaison startet. Zuvor nimmt der FSV noch an einigen Hallenturnieren teil.
02.01.2012 | Gießener Anzeiger | jg
Mohr zu Fernwald - Mittelfeldmann kommt,
Marankoz geht beim FSV
FERNWALD (rd). Personelle Veränderungen gibt es beim Fußball-Hessenligisten FSV Fernwald. Max Mohr, dessen Vertrag beim Verbandsligisten VfB 1900 Gießen überraschend aufgelöst wurde, schnürt ab sofort für den FSV Fernwald die Fußballschuhe. Trainer Daniyel Bulut freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem 20-Jährigen: „Wenn ein junges Talent frei ist, ist das selbstverständlich interessant. Auch er hat Interesse gezeigt und sich schnell entschieden. Max Mohr bringt Spielintelligenz und Dynamik mit, hat viel Potenzial und ist absolut entwicklungsfähig“, sagt Bulut über den Mittelfeldmann, der zudem „ja in Lich wohnt und es nicht weit zum FSV-Sportplatz hat.“ Die Augen offen halten will Bulut unterdessen nach einem Ersatz für Ahmet Marankoz, der seinerseits um Vertragsauflösung in Fernwald gebeten hat und sich dem Verbandsligisten FSV Schröck anschließt. Der treffsicher in die Runde gestartete Stürmer saß zuletzt viermal auf der Bank und war mit dieser Rolle unzufrieden. „Er hätte sicher seine Chance wieder bekommen, aber er zieht es vor zu wechseln, da wollen wir ihm keine Steine in den Weg legen“, sagt Bulut über Marankoz, der als Stoßstürmer eine Lücke hinterlässt: „Wir haben schon vor der Runde einen ähnlichen Spieler als Ersatz für ihn gesucht, jetzt haben wir keinen Stürmer dieses Typs mehr“, sagt Bulut, der aber nur eine Neuverpflichtung anstrebt, wenn derjenige „absolut ins Team passt“. Ansonsten werde man eben taktisch anders aufgestellt in die Restrunde gehen.

31.12.2011 jg
Zugang: Max-Peter Mohr
kommt vom VfB 1900 Gießen
Bevor sich das Jahr 2011 dem Ende entgegen neigt, hat der FSV 1926 Fernwald noch eine Neuverpflichtung bekannt zugeben. Max-Peter Mohr wechselt vom VfB Gießen nach Steinbach. Der am 23. Oktober 1991 geborene Rechtsfuß kam bereits in der C-Jugend von der JSG Linden zum VfB 1900 und lief dort zuletzt mit der Rückennummer 10 im Mittelfeld der ersten Mannschaft in der Verbandsliga Mitte auf. In der laufenden Saison stand er in 22 von 23 gespielten Partien auf dem Rasen, davon 16-mal in der Startelf. Max-Peter Mohr erzielte dabei drei Treffer und bereitete sechs weitere Tore vor.

31.12.2011 | jg
Abgang: Ahmet Marankoz
geht zum FSV 1921 Schröck
Die kalte Jahreszeit ist immer auch Transferzeit und so vermeldet der FSV den ersten Abgang in dieser Winterpause: Ahmet Marankoz wechselt mit sofortiger Wirkung zum FSV Schröck in die Verbandsliga Mitte. Der 1989 geborene rechtsfüßige Mittelstürmer kam in der Saison 2008/2009 aus Schröck nach Steinbach, in der Folgespielzeit lief er wieder für Schröck auf. Seit 2010 schnürte er wieder für unseren FSV die Fußballschuhe, in 76 Begegnungen erzielte er dabei 25 Treffer. Rein statistisch traf Ahmet Marankoz also alle 200 Minuten für den FSV 1926 ins Tor. Wir wünschen ihm für seinen weiteren Lebensweg alles Gute und viel Erfolg.
09.12.2011 | Gießener Allgemeine | jg
»Charme der Hessenliga«
Mit Andreas Schäfer hat Fußball-Hessenligist FSV Fernwald einen Spieler verpflichtet (die AZ berichtete), der wie viele andere in der Mannschaft die Vereinsphilosophie verkörpert, junge,
ambitionierte Fußballer aus Mittelhessen zusammenzufassen. Der 21-Jährige ist in Marburg geboren, spielte zunächst in Beltershausen, beim VfB Marburg, später bei den B-Junioren der Offenbacher
Kickers und landete über Eintracht Wetzlar bei den Sportfreunden Siegen. Ein doppelter Bänderriss in der Schulter warf Andreas Schäfer zurück, nun will er beim FSV Fernwald wieder Fuß fassen. Der
künftige FSV-Spieler ist derzeit zwar noch krankgeschrieben, hofft aber, in die Vorbereitung nach der Winterpause einsteigen zu können. Schäfers Wechsel zum FSV Fernwald ist sicherlich kein Zufall.
Der junge Fußballer hat einen nachhaltig guten Eindruck von den FSV-Verantwortlichen, aber auch von seinen künftigen Teamkollegen, die er bislang in den Spielen gegen Urberach sowie Offenbach II in
Augenschein genommen hat: »Die Mannschaft hat Ambitionen und möchte die Teams oben noch ein wenig ärgern.« Andreas Schäfer, ein weiterer Linksfuß im Team des FSV, dürfte im Mittelfeld zum Einsatz
kommen, wo er seine Schnelligkeit ausspielen kann. Von seinen künftigen Teamkollegen hat er eine hohe Meinung: »Ich glaube, dass wir in dieser Runde nicht nach unten zu gucken brauchen.« Mit dem
»Neuen« hält also zusätzlich eine Portion Optimismus Einzug beim einzigen Hessenligisten des Fußballkreises Gießen. Ein konkretes sportliches Ziel hat Andreas Schäfer nicht: »Man muss sehen, was
geht. Ich möchte so viele Spiele wie möglich gewinnen, am besten 34-mal im Jahr. Gewinnen macht Spaß.« Für den Noch-Wahl-Siegener ist der Wechsel in die Hessenliga eine Umstellung, denn während die
Spfr. Siegen vierstellige Zuschauerzahlen vorweisen können, kommen bei Heimspielen des FSV Fernwald nur in Ausnahmefällen mehr als 250 Besucher. »Vor 5000 oder 6000 Zuschauern zu spielen, ist richtig
geil«, bemerkte Andreas Schäfer, der der familiären Atmosphäre in Fernwald aber auch eine positive Seite abgewinnt. »Das macht den Charme der Hessenliga aus, dass die Fußballer nach dem Spiel noch
mit den Zuschauern zusammensitzen und mit den Leuten reden.« Im Augenblick bereitet Schäfer seinen Umzug nach (Ebsdorfergrund-) Hachborn vor und freut sich darüber, dass seine Schulter »fast
schmerzfrei« ist. Nach Ende der Winterpause ist er für seinen neuen Klub spielberechtigt; er muss sich also noch bis zum 3. März 2012 gedulden. (se)

17.11.2011 | jg
FSV ist Herbstmeister
in der Fairplay-Wertung
Wenn die letzten Wochen durch sieben sieglose Spiele hintereinander auch eine Durststrecke waren, so hat sich der FSV doch in der Fairplay-Wertung die Herbstmeisterschaft gesichert. In der offiziellen DFB-Statistik gibt es jeweils einen Punkt für jede gelbe Karte. Gelbrote Kartons schlagen mit drei Zählern zu Buche, für Rot gibt es fünf Punkte. Unsere Mannschaft hat in der ersten Halbserie 2011/2012 insgesamt 24 gelbe und eine Rote Verwarnung kassiert und kommt damit auf 29 Zähler. Der FSV steht damit deutlich vor der mit 34 Punkten zweitplatzierten SG Rot-Weiss Frankfurt. zur offiziellen Fairnesstabelle des DFB

26.10.2011 | jg
Gemeinde und FSV Fernwald unterstützen jetzt die Aktion BOB
Im Rahmen des Fußball-Hessenliga Lokalderbys am 24. Sept. 2011 zwischen dem FSV Fernwald und dem SC Waldgirmes fiel der Startschuss der Aktion BOB in der Gemeinde Fernwald. Eigens zum Start der
Aktion gegen Alkohol am Steuer des Polizeipräsidiums Mittelhessen war auch der Bürgermeister der Gemeinde Fernwald, Stefan Bechthold, auf dem heimischen Sportplatz erschienen. Alles weitere zum
Projekt und viele Bilder vom Spieltag auf aktion-bob.de.

07.10.2011 | oh
Hessenliga-Kader besucht
Golf-Park Winnerod
von Daniyel Bulut | Eine Einladung von Golf-Park-Geschäftsführer, Herrn Sonnenstatter, hat dazu geführt, dass die Mannschaft des FSV Fernwald einen sehr schönen Sonntagmittag im Golf-Park Winnerod erleben durfte. Bei wunderschönem Wetter und nach einem leckeren Mittagessen im Restaurant des Golfplatzes hatte die Mannschaft mit Herbert Schäty, früher auch Fußballtrainer u. a. bei KFC Uerdingen und Egelsbach, einen tollen Golftrainer, der den Spielern den Golfsport näher brachte. Nach ein paar Übungsschlägen konnten fast alle zumindest den Golfball treffen. Bei einigen konnte man sogar ein gewisses Talent sehen. Nach circa zwei Stunden Training gab es noch einen Wettkampf in sechs Gruppen, bei dem sich der Sieger eine Tageskarte für den Golfplatz erspielte. Die Spieler bedankten sich für ein Team Building der besonderen Art. Bilder vom Golf-Park
25.09.2011 | oh
FSV Fernwald - SC Waldgirmes 2:1
Der FSV Fernwald schlägt den SC Waldgirmes vor den Augen von ca. 550 Zuschauern mit 2:1 und hatte damit allen Grund, sein Oktoberfest mit Livemusik ausgiebig zu feiern. Die Tore: 1:0 Solak 19., 1:1 Kusebacu 20., 2:1 Marankoz 28. HE. Bilder des Tages
15.09.2011 | jd
Mittelhessen-Derby und Oktoberfest
Der FSV 1926 möchte alle Fußballfreunde recht herzlich zu unserem Hessenliga-Heimspiel am Samstag, den 24. September um 15:00 Uhr auf dem Sportplatz an der Oppenröder Straße in Fernwald-Steinbach einladen. Unser Gegner wird der SC Waldgirmes sein, es steht also ein interessantes Mittelhessen-Derby auf dem Programm. Anschließend wollen wir gemeinsam mit allen Fußball-Anhängern ein kleines Oktoberfest feiern, ab 18:00 Uhr wird außerdem Live-Musik geboten. Darüber hinaus wird vor dem Spiel auch die Auftaktveranstaltung für Fernwald der Aktion „BOB ist cool“ der Hessischen Polizei stattfinden. Wir freuen uns auf Ihr Erscheinen, Ihr FSV 1926 Fernwald
11.09.2011 | Gießener Allgemeine | jg
Dieter Howe machte Platz für Dreier-Führung beim FSV
Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des FSV Fernwald am Freitagabend im Sportlerheim stand der Rücktritt des Vorsitzenden Dieter Howe und die Neuwahl des Vorstandes. Das Ergebnis: Der Fußballsportverein wird künftig von einem Dreiergremium geführt. weiterlesen
19.08.2011 | Gießener Anzeiger | jg
Im zweiten Anlauf trifft Marankoz wie am Fließband
Fernwalds Stürmer hat Stammplatz mit Leidenschaft erobert - Im ersten Jahr gelang wenig
Von Jens Schmidt GIESSEN. Sechs Minuten waren noch zu spielen, als der eingewechselte Abdelilah Bentaayate von der rechten Seite halbhoch in den Strafraum flanken wollte. Der Torhüter von Rot-Weiß
Frankfurt aus seinem Tor heraus eilte, um die Flanke abzufangen. Fernwalds Ahmet Marankoz, den Trainer Niko Semlitsch in der 73. Minute auf das Feld gebracht hatte, jedoch seine Fußspitze dazwischen
hielt. Dadurch fälschte er den Ball so geschickt ab, dass er, unhaltbar für den Torwart der Gastgeber, sanft ins rechte Toreck segelte. Es war sein erstes und einziges Saisontor für den FSV Fernwald,
das der heute 21-jährige Deutsch-Türke erzielt hatte - Ende März 2009.
Dynamisch, leidenschaftlich, antrittsschnell: So hat Fernwalds Stürmer Ahmet Marankoz (r.) seinen Vorgänger Daniel Beck ausgestochen. Foto: Schepp
„Als ich ihn das erste Mal beobachtet hatte, hat er mir gleich ganz ordentlich gefallen. Er wollte schnell Richtung Tor, hatte einfach diesen Instinkt, den man entweder hat oder nicht. Ich holte
ihn von Schröck nach Fernwald, wo er in einem Freundschaftsspiel gegen den FSV Frankfurt auch gleich sehr gut angefangen hatte und alle schon überzeugt waren, dass sich dieser Transfer gelohnt hat“,
erinnert sich Niko Semlitsch, damals noch Trainer des FSV Fernwald, an die Anfänge der Hessenliga-Saison 2008/2009.
Doch die ersten Hessenliga-Gehversuche von Ahmet Marankoz standen insgesamt unter keinem guten Stern. Nach dem ersten Saisonspiel fiel er wegen einer angebrochenen Hand für die nächsten neun Partien
komplett aus, war zwischenzeitlich von Problemen mit seinen Zähnen geplagt, musste sich später noch einer Nasenoperation unterziehen und lief den Rest der Runde mit einer Gesichtsmaske auf. In der
Spielzeit 2008/2009 kam Marankoz auf genau einen einzigen Einsatz über 90 Minuten. „Er kam gar nicht mehr in Tritt. Das Problem war damals auch, dass ich mit Daniel Beck auf seiner Position einfach
einen Spieler hatte, der in meinen Augen besser war. Ich hatte es mit Marankoz auf der rechten Außenbahn versucht, aber das war einfach nicht seine Position. Ich wusste, dass er es drauf hat, er ein
typischer Mann für Tore ist. Aber ich hatte Zweifel, was seine Schnelligkeit betrifft“, erläutert Semlitsch, weshalb der talentierte Deutsch-Türke in seiner Hessenliga-Premierenzeit einfach nicht zum
Zuge kam. „Wir wollten ihn gerne behalten, aber er war unzufrieden, wollte spielen. Und wir konnten uns auch finanziell nicht einigen. So ist er dann wieder zurück zum FSV Schröck.“
Doch man sieht sich immer zweimal im Leben. Trainer Daniyel Bulut holte ihn letztes Jahr nach seinem Amtsantritt zurück nach Fernwald. Diesmal gelang Marankoz der Hessenliga-Durchbruch: 16 Tore in 33
Spielen, oft von Beginn an auf dem Feld, zudem die mittlerweile nach Wetzlar abgewanderte Stürmer-Ikone Daniel Beck ins zweite Glied verwiesen - eine stolze Bilanz. „Er hat sich gut entwickelt, gibt
immer Gas. Ich habe ihm gesagt, dass es nichts geschenkt gibt, man dafür arbeiten muss. Leistung soll belohnt werden. Er geht auf dem Feld unheimliche Wege, manchmal zu komplizierte Wege, da muss er
noch cleverer werden. Aber er arbeitet sehr gut“, erläutert Bulut den maßgeblichen Unterschied zum ersten Fernwald-Engagements des Mittelstürmers, der in knapp einem Monat seinen 22. Geburtstag
feiern wird. Sein Schnitt in dieser Saison kann sich sehen lassen: Fünf Tore in drei Spielen, die Hälfte aller FSV-Treffer gingen bislang auf das Konto von Ahmet Marankoz. Von fehlender Schnelligkeit
ist mittlerweile nichts mehr zu sehen - im Gegenteil: Im Heimspiel gegen Eintracht Wetzlar überlief er seine Gegenspieler mit seinem schnellen Antritt gleich mehrmals.
Nur wenig erinnert heute noch an den Rechtsfüßler, der am 5. September 2008 sein Hessenliga-Debüt gegeben hatte. „Damals war Beck der Bessere. Er ist drangeblieben und hat an sich gearbeitet, bis er
dann schließlich besser als Daniel Beck war“, kommentiert Semlitsch. „Er hatte damals riesige Konkurrenz, war praktisch nur dritter Stürmer. Aber mit seiner Einstellung hat er sich gegen Beck
durchsetzen können“, meint Bulut, der die Grundlage für den momentanen Erfolg des Mittelstürmers vor allem im menschlichen Bereich sieht. „Er ist ein ordentlicher Typ, man kann sehr direkt mit ihm
reden, ob positiv oder negativ. Er spielt mit viel Leidenschaft und kommt deswegen bei der Mannschaft gut an. Er geht bis an die Grenzen, die anderen wissen, dass sie sich auf ihn verlassen können.
Auf diesem Weg bekommt er auch die Unterstützung durch seine Mitspieler. Wenn diese Unterstützung fehlt, kann man nicht erfolgreich sein.“ Ohne Zweifel: Vieles hat sich verändert seit besagtem März
2009.
