Der FSV in der Saison 2012/2013

Mannschaftsfoto

Hinten: Sven Ehser, Dennis Schlecht, Michael Sofinski, Kian Golafra, Kais Gouri, Malte Simon, Daniyel Bulut; Mitte: Nastasia Lich, Stefan Munzert, Michael Bodnar, Clemens Haberzettl, Daniel Erben, Dominik Völk, Niklas Wagner, Peter Starostzik; vorne: Erdinc Solak, Andreas Schäfer, Denis Weinecker, Daniel Nigbur, Jan-Felix Faust, Sven Schmitt, Julian Buß, Andreas Proske, Jahan Golidj.

Kader Hessenliga 2012/2013
Der Kader und das Funktionsteam der 1. Mannschaft
Kader Hessenliga 2012-2013.pdf
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Abschlusstabelle Hessenliga

Pl. Verein Sp. g. u. v. Tore Diff. Pkte.
1 KSV Baunatal 34 20 5 9 69:43 26 65
2 TGM SV Jügesheim 34 18 10 6 49:22 27 64
3 Buchonia Flieden 34 19 3 12 69:54 15 60
4 Rot-Weiß Hadamar 34 16 10 8 69:45 24 58
5 SV Wehen Wiesbaden U23 34 17 7 10 64:51 13 58
6 FSC Lohfelden 34 17 5 12 58:47 11 56
7 FSV 1926 Fernwald 34 15 8 11 79:42 37 53
8 Hünfelder SV 34 14 9 11 63:51 12 51
9 Eintracht Stadtallendorf 34 15 5 14 53:50 3 50
10 Viktoria Griesheim 34 15 5 14 58:57 1 50
11 OSC Vellmar 34 15 4 15 70:60 10 49
12 Rot-Weiß Darmstadt 34 15 4 15 63:63 0 49
13 Kickers Offenbach U23 34 13 6 15 51:49 2 45
14 SC Waldgirmes 34 10 7 17 56:64 -8 37
15 Viktoria Urberach 34 12 3 19 55:73 -18 33
16 FSV Braunfels 34 9 6 19 32:71 -39 33
17 FC Eddersheim 34 7 4 23 47:91 -44 25
18 1. FCA Darmstadt 34 6 5 23 26:98 -72 23

 

Der Meister steigt in die Regionalliga Südwest auf. Sollte es keine Absteiger aus der Regionalliga geben, steigen zwei Vereine ab. Der Drittletzte muss in die Relegation mit den Verbandsliga-Zweiten. Sollte es Absteiger aus der Regionalliga geben, erhöht sich die Zahl der Direkt-Absteiger bis auf maximal vier.


 Viktoria Urberach wurden 6 Punkte abgezogen, weil die 2. Mannschaft in der Kreisoberliga aus der Wertung genommen wurde und Urberach als Hessenligist somit keine vorgeschriebene Reservemannschaft hatte.

Ergebnisse Hessenliga

1. Sa 04.08.2012 15:00 FSV 1926 Fernwald - Rot-Weiß Hadamar 1:1
2. Di 07.08.2012 19:00 SC Waldgirmes - FSV 1926 Fernwald 2:0
3. Sa 11.08.2012 15:00 FSV 1926 Fernwald - Viktoria Urberach 3:1
4. Sa 18.08.2012 15:00 Rot-Weiß Darmstadt - FSV 1926 Fernwald 1:1
5. Mi 22.08.2012 18:30 FSV 1926 Fernwald - Kickers Offenbach U23 0:1
6. Sa 25.08.2012 15:00 Hünfelder SV - FSV 1926 Fernwald 2:1
7. Sa 01.09.2012 15:00 FSV 1926 Fernwald - Eintracht Stadtallendorf 2:0
8. Sa 08.09.2012 15:00 OSC Vellmar - FSV 1926 Fernwald 0:7
9. Sa 15.09.2012 15:00 FSV 1926 Fernwald - TGM SV Jügesheim 0:0
10. Sa 22.09.2012 15:00 FSV Braunfels - FSV 1926 Fernwald 2:1
11. Sa 29.09.2012 15:00 SV Buchonia Flieden - FSV 1926 Fernwald 0:4
12. Mi 03.10.2012 15:00 FSV 1926 Fernwald - SC Viktoria Griesheim 6:3
13. Sa 13.10.2012 15:00 1. FCA Darmstadt - FSV 1926 Fernwald 0:0
14. Sa 20.10.2012 15:00 FSV 1926 Fernwald - FC Eddersheim 5:0
15. Sa 27.10.2012 15:00 Wehen Wiesbaden U23 - FSV 1926 Fernwald 0:4
16. Sa 03.11.2012 14:30 FSV 1926 Fernwald - KSV 1964 Baunatal 4:0
17. Sa 10.11.2012 14:30 FSC Lohfelden - FSV 1926 Fernwald 2:6
18. Sa 17.11.2012 14:30 Rot-Weiß Hadamar - FSV 1926 Fernwald 2:2
19. Sa 24.11.2012 14:30 FSV 1926 Fernwald - Rot-Weiß Darmstadt 5:0
20. Fr 30.11.2012 19:30 Kickers Offenbach U23 - FSV 1926 Fernwald 1:1
24. Sa 09.03.2013 15:00 Eintracht Stadtallendorf - FSV 1926 Fernwald 3:2
26. Sa 23.03.2013 15:00 TGM SV Jügesheim - FSV 1926 Fernwald 2:0
21. Do 28.03.2013 19:00 FSV 1926 Fernwald - Hünfelder SV 3:2
27. Sa 06.04.2013 15:00 FSV 1926 Fernwald - FSV Braunfels 2:2
28. Sa 13.04.2013 15:00 FSV 1926 Fernwald - SV Buchonia Flieden 2:4
23. Mi 17.04.2013 18:30 Viktoria Urberach - FSV 1926 Fernwald 0:2
29. Sa 20.04.2013 15:00 SC Viktoria Griesheim - FSV 1926 Fernwald 2:1
30. Sa 27.04.2013 15:00 FSV 1926 Fernwald - 1. FCA Darmstadt 5:0
22. Mi 01.05.2013 17:00 FSV 1926 Fernwald - SC Waldgirmes 1:1
31. Sa 04.05.2013 15:00 FC Eddersheim - FSV 1926 Fernwald 2:4
25. Do 09.05.2013 17:00 FSV 1926 Fernwald - OSC Vellmar 3:0
32. Sa 11.05.2013 15:00 FSV 1926 Fernwald - Wehen Wiesbaden U23 0:2
33. Sa 18.05.2013 15:00 KSV 1964 Baunatal - FSV 1926 Fernwald 3:1
34. Fr 24.05.2013 19:00 FSV 1926 Fernwald - FSC Lohfelden 0:1

Spielberichte

Hessenliga 2012/2013
Spielberichte und Bilder zu allen Begegnungen
Hessenliga 2012-2013.pdf
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Kreipokal Gießen 2012/2013
Spielberichte und Bilder zu allen Begegnungen
Kreispokal 2012-2013.pdf
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Testspiele 2012/2013
Spielberichte und Bilder zu allen Begegnungen
Testspiele 2012-2013.pdf
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Kreisliga A Gießen 2012/2013 (U23)
Spielberichte und Bilder zu allen Begegnungen
Kreisliga A 2012-2013.pdf
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Meldungen

28.06.2013 | jg

Die Zuschauertabelle der Hessenliga

In der Zuschauertabelle der Hessenliga belegt der FSV den zehnten Platz. Zu den 17 Heimspielen der vergangenen Saison kamen zwischen 80 und 350 Besucher, im Schnitt waren es 174 Zuschauer (exakt genausoviele wie bei Viktoria Griesheim). Der Spitzenreiter Buchonia Flieden hat mit einem Durchschnitt von 332 fast doppelt so viele Gäste wie unser Verein. Die Osthessen halten mit 2.200 Besuchern außerdem den Rekord für das bestbesuchte Einzelspiel. Auch Hadamar (282), Hünfeld (270) und der Absteiger Waldgirmes (268) können sehr gute Werte vorweisen. Am unteren Ende der Tabelle steht der 1. FCA Darmstadt (65), dicht gefolgt von den beiden U23-Mannschaften der Offenbacher Kickers (68) und des SV Wehen Wiesbaden (75). Letzterer Verein musste auch die dürftigste Kulisse überhaupt hinnehmen, nur 20 Personen verirrten sich zu einem der Heimspiele. zur kompletten Tabelle bei fupa.net

11.06.2013 | jg

Zahlen, Daten, Fakten: So lief die

Hessenliga-Saison 2012/2013 für den FSV

Der FSV 1926 hat diese Hessenliga-Spielzeit als Tabellensiebter abgeschlossen, was vorrangig einer überragenden Hinserie zu verdanken ist. In der Hinrundentabelle schloss unsere Mannschaft als Vize-Herbstmeister ab, in der Rückrunde lief es dann nicht mehr ganz so konstant, sodass nur Rang 13 raussprang. Die Punkte holte der FSV dabei am liebsten zu Hause. In der Auswärtstabelle belegen wir den neunten Platz, rechnet man nur die Heimspiele zusammen sind wir Dritter. Der FSV stellt auch in dieser Saison die stärkste Offensive und kommt insgesamt auf 79 Tore. Den zweitbesten Wert kann der OSC Vellmar mit gerade einmal 70 Treffer vorweisen. Aber auch hinten hielt unsere Elf dicht und kassierte nur 42 Gegentore. Das bedeutet Ligaweit die zweitwenigsten Gegentore, am besten steht der TGM SV Jügesheim da, bei dem es gerade 22 mal klingelte. In der Torjägerliste hat FSV-Stürmer Erdinc Solak lange Zeit in Front gelegen und musste sich am Ende mit einem Treffer dem Ex-FSV-Spieler Ahmet Marankoz von Eintracht Stadtallendorf geschlagen geben.

27.05.2013 | Gießener Anzeiger | jg

„Nicht tschüß, sondern auf Wiedersehen“

VERABSCHIEDUNG Daniyel Bulut verlässt FSV nach drei Jahren

 

„Du bist der Trainer der Herzen, habe ich heute hier vernommen“. Mit diesen Worten schloss Bernhard Becker, 1. Vorsitzender des FSV Fernwald, seine Verabschiedungsrede für den scheidenden Trainer Daniyel Bulut. Dieser hatte zuvor versichert, dass er mit der Leistung seiner Mannschaft in der nun beendeten Saison 2012/13 zufrieden war. „Ich kann sagen, wir haben alle im Team Mit viel Leidenschaft etwas Tolles aufgebaut. Die drei Jahre waren nicht nur für mich, sondern auch für den Verein und die Jungs eine tolle Entwicklung. Ich verlasse ja nicht das Land, sondern lebe nebenan und werde sicherlich auch mal vorbeischauen“. 

Auf die Frage, wie es für ihn persönlich weitergeht, hatte er keine Antwort. „Ich weiß es auch nicht, aber Fußball ist nun mal mein Ding. Trotz des siebten Platzes wäre in diesem Jahr mehr drin gewesen, und ich hoffe, dies ist nicht meine letzte Pressekonferenz als Hessenligatrainer“.

 

Für Becker war „eine heiße Saison ist zu Ende gegangen. Es war etwas unter dem, was wir im Laufe der Saison als Erwartungshaltung hatten. Wir haben eine tolle Mannschaft, vor allem in der Vorrunde, erleben dürfen. In der Rückrunde hat der Drive gefehlt und man hat gemerkt, dass wir eine zu dünne Spielerdecke hatten“.

 Gegenüber Fernwalds Bürgermeister Stefan Bechthold betonte er, dass „wir ein gutes Aushängeschild in Hessen für die Gemeinde Fernwald waren. Ich habe heute die etwas schwierige Aufgabe, einen Trainer zu verabschieden, den ich gar nicht verabschieden will. Wir wollten den Trainer behalten, akzeptieren aber auch seine Entscheidung. Die Art der Zusammenarbeit war so hervorragend, dass wir sagen können, wir haben gemeinsam eine schöne Zeit gehabt. Es hat einfach gepasst. Der Trainer Daniyel Bulut und der FSV Fernwald und wir wollen nicht Tschüß, sondern Auf Wiedersehen sagen“.

 

Einzig und allein Lohfeldens Trainer Carsten Lakies übte leise Kritik, dass „ein Trainer, der drei Jahre hier hervorragend gearbeitet hat, hier nicht vor dem Spiel offiziell verabschiedet wird“.

22.05.2013 | jg

Daniyel Bulut wird verabschiedet

Für den FSV endet eine Ära

Die Begegnung gegen Lohfelden am Freitagabend ist gleichzeitig die letzte unter der Leitung von Daniyel Bulut. Der mittlerweile 32jährige Übungsleiter ist Inhaber der A-Lizenz und führt seit Sommer 2010 für drei Spielzeiten das Zepter beim FSV in der Hessenliga. Unter seiner Ägide konnten wir die erfolgreichste Zeit der Vereinsgeschichte verzeichnen (unter anderem Dritter Rang 2011/2012). In 101 Hessenliga-Spielen unter Daniyel Buluts Regie holte unsere Mannschaft im Schnitt 1,65 Punkte bei 1,88:1,19 Toren. 45,54 % der Spiele konnten gewonnen werden, 28,71 % endeten Unentschieden und nur 25,74 % gingen verloren. Der FSV 1926 wird Daniyel Bulut beim letzten Pflichtspiel der Saison 2012/2013 standesgemäß verabschieden und wünscht ihm für seinen weiteren Weg alles gute und viel Erfolg.

20.04.2013 | Gießener Anzeiger |jg

„Wechsel innerhalb Hessenliga schließe ich defintiv aus“

 

GIESSEN (wi). Vor drei Jahren wagte Hessenligist FSV Fernwald das Experiment, mit Daniyel Bulut einen Trainer zu installieren, der bis dahin lediglich im Jugendbereich Meriten gesammelt hatte. Das Risiko des Vereins wurde belohnt, mit Bulut gelang dem Verein ein hessenweit beachteter Aufschwung, der in der vergangenen Saison mit Platz drei belohnt wurde und – unter leichten Schwankungen – auch in der laufenden Runde seine Fortsetzung fand. Dennoch kündigte Bulut an, seinen Vertrag nicht mehr zu verlängern. Wir fragten beim 32-Jährigen nach.

Für Fußball-Mittelhessen war Ihr Schritt eine große Überraschung. War es auch für den Verein eine Überraschung?

Daniyel Bulut: Nein, die Entscheidung ist nicht von heute auf morgen gefallen. Ich hatte in den letzten Wochen einige Gespräche mit dem Vorstand geführt. Es waren gute Gespräche und ich habe auch lange überlegt, bis ich zu diesem Entschluss gekommen bin. Es war auf jeden Fall kein Schnellschuss.

 

Matthias Hagner hat seine Entscheidung, in Braunfels aufzuhören, damit begründet, dass er zu wenig Perspektiven sehe und nicht so arbeiten könne, wie er sich das wünscht. Gilt das auch für Sie?

Bulut: Da muss ich jetzt aufpassen, was ich sage, weil ich vielleicht dem Verein FSV Fernwald nicht gerecht werde. Das, was hier in den letzten Jahren geleistet wurde, finde ich sensationell. Das Konzept, mit jungen Spielern etwas aufzubauen, hat mich immer begeistert. Aber ich kann auch einschätzen, was noch geht. Mehr als Hessenliga ist hier in Steinbach nicht drin, die Perspektive wäre eine Fusion gewesen, die aber nicht zustande gekommen ist. Diese Entwicklung war allerdings nicht alleine maßgeblich für meine Entscheidung. Die letzten drei Jahre haben mich, in Verbindung mit meinem Beruf, auch viel Kraft und Energie gekostet. Eine Pause würde ganz gut tun, um den Akku wieder aufzuladen.

 

Daniyel Bulut ohne Trainerjob, das ist doch kaum vorstellbar, oder?

Bulut: Das ist Schubladendenken. Sicher, ich bin jetzt 14 Jahre ununterbrochen als Trainer tätig, haben dabei meine A-Lizenz gemacht und habe auch Ehrgeiz. Trotzdem könnte auch eine Pause kommen nach dieser Saison. Es sei denn, es kommt eine sehr interessante Anfrage, die es bis jetzt aber allen Gerüchten zufolge noch nicht gegeben hat. Einen Wechsel innerhalb der Hessenliga kann ich auf jeden Fall definitiv ausschließen.

 

Die Nachfolge beim FSV ist ja mit Günther Stiebig schon geregelt. Inwieweit haben Sie dabei mitgeholfen?

Bulut: Ich kenne Günther Stiebig schon lange, er hat ja auch schon bei der TSG im Jugendbereich gearbeitet. Es ist nicht so, dass ich ihn empfohlen habe, aber wir haben über diese Personalie gesprochen. Ich glaube, er ist der richtige Mann, verfügt über Hessenligaerfahrung, hat bei Offenbach in der U23 mit jungen Leuten gearbeitet und ist damit prädestiniert, das Konzept des FSV Fernwald weiterzuführen.

19.04.2013 | Gießener Allgemeine | jg

Bulut hört auf – Stiebig kommt



(kus/se) Gravierende Veränderungen wird es bei Fußball-Hessenligist FSV Fernwald zur kommenden Saison geben: Daniyel Bulut, der seit 2010 in Steinbach als Trainer wirkt und in diesem Zeitraum aus einer jungen Mannschaft eine Hessenliga-Spitzenmannschaft geformt hat, wird in der kommenden Saison nicht mehr zur Verfügung stehen.

Verlässt den FSV Fernwald nach dieser Saison: Trainer Daniyel Bulut. (ov) Verlässt den FSV Fernwald nach dieser Saison: Trainer Daniyel Bulut. (ov)

Am Donnerstagabend teilte der 32-jährige Verwaltungsfachwirt den Spielern seinen Entschluss mit. Für die FSV-Veranwortlichen kam Buluts Schritt indes nicht überraschend. Praktisch zeitgleich gaben sie bekannt, dass im Sommer Günter Stiebig der neue FSV-Coach wird.

 

Der A-Lizenz-Inhaber Stiebig kommt vom Fernwälder Hessenliga-Rivalen Kickers Offenbach II nach Mittelhessen, wo er kein Unbekannter ist. Der 50-jährige Vogelsberger aus Grebenau-Schwarz war als Jugendtrainer bei der TSG Wieseck und dem VfB 1900 Gießen tätig, hatte sich zudem im Fußballkreis Alsfeld stark für die Talentförderung engagiert, ehe er zu den Offenbacher Kickers wechselte. Beim Traditionsklub vom Bieberer Berg war er am Aufbau des Nachwuchsleistungszentrums beteiligt, trainierte diverse Jugendmannschaften und nun seit rund zwei Jahren die U23, mit der er aktuell auf Rang sechs liegt. Dass Stiebigs Trainer-Engagement beim OFC II nach dieser Saison endet, ist schon seit Februar bekannt.

 

Der FSV Fernwald macht indes kein Geheimnis daraus, dass er am liebsten mit Bulut weitergearbeitet hätte. »Wir bedauern seinen Entschluss außerordentlich, hätten wir doch mit ihm gerne die gute, erfolgreiche Zusammenarbeit fortgesetzt«, erklärte Stefan Munzert, der Sportliche Leiter des FSV, am Donnerstagabend. Kein Wunder: Die Fernwälder gehören zu den Spitzenteams der Liga, stehen aktuell auf Rang drei. Gleichwohl hatten die Verantwortlichen des FSV beschlossen, keine Bewerbung für die Regionalliga abzugeben. »Das war eine gute Entscheidung«, bewertet Bulut diesen Schritt und macht damit deutlich, dass dies nicht der Grund war, als Trainer in Steinbach aufzuhören. »Ich bin nicht vom Fußball abhängig«, berichtet er, »und kann auch nein sagen.« Damit lässt er durchblicken, dass die Trainertätigkeit beim FSV Fernwald auch anstrengend war. »Ich bin vor (knapp) drei Jahren zu einem Verein gekommen, der die Philosophie vertrat, mit jungen Fußballern aus der Umgebung etwas aufzubauen. Ich glaube, die drei Jahre waren so schlecht nicht gewesen«, stellt Bulut fest, der mit seiner Mannschaft bemerkenswerte Erfolge feierte. So belegte der FSV Fernwald in der vergangenen Saison den dritten Platz und gehörte in spielerischer Hinsicht zu den Besten der Liga. »Jetzt sehe ich die Zeit gekommen, dass neue Impulse gegeben werden«, so der 32-Jährige.

 

»Unsere Vereinsphilosophie wird sich nicht ändern, wir wollen auch in Zukunft jungen Talenten aus der Region eine Plattform bieten, auf der sie sich sportlich weiterentwickeln können«, sagt Munzert. Deshalb sei Stiebig die perfekte Wahl, meint der Sportliche Leiter. Nach seinen Worten ist inzwischen auch der Etat für die kommende Spielzeit gesichert und wird ungefähr so groß sein wie in dieser Runde. Die Gespräche mit den Spielern sind in den letzten Wochen ebenfalls forciert worden – mit Erfolg: »Mit dem Großteil sind wir uns bereits einig«, erläutert Munzert. Allerdings wird in Erdinc Solak ein wichtiger Akteur den FSV verlassen. Dem Torjäger, der ursprünglich bis 2014 gebunden war, liegt ein Angebot des West-Regionalligisten Spfr. Siegen vor, und die FSV-Verantwortlichen erfüllten Solaks Wunsch auf Vertragsauflösung zum Saisonende.

 

Bulut selbst weiß noch nicht, ob er in der neuen Saison wieder als Trainer tätig sein wird. Ein Angebot liege ihm nicht vor, berichtete er. »Wenn ich eine neue Aufgabe übernehme, dann muss sie mich auch reizen«, sagt er.

18.04.2013 | jg

Die Ära Daniyel Bulut endet im Sommer

Der FSV 1926 muß mit Bedauern mitteilen, dass unser Trainer Daniyel Bulut seinen Vertrag nicht verlängert und den Verein auf eigenen Wunsch zum  Saisonende verlässt. Nach seinen Aussagen haben die Trainertätigkeiten, insbesondere die letzten drei Jahre mit dem FSV in der Hessenliga sehr viel Kraft gekostet, sodaß er eine Pause einlegen möchte. Wir bedauern diesen Entschluß außerordentlich, hätten wir doch mit ihm gerne die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit fortgesetzt. Der FSV dankt Daniyel Bulut für die hervorragende Leistung als Trainer, sowie für die harmonische Zusammenarbeit mit allen Vereinsgremien. Für die Zukunft wünschen wir Ihm alles Gute. Unsere Vereinsphilosophie wird sich nicht ändern, wir wollen auch in Zukunft jungen Talenten aus der Region eine Plattform bieten, wo sie sich wohlfühlen und sportlich weiterentwickeln können. Für diese Aufgabe, als Nachfolger konnten wir mit Günther Stiebig einen erfahrenen Trainer gewinnen, der bereits einige Jahre bei den Offenbacher Kickers, sowohl im Jugendbereich, als auch bei der U23 tätig war. Wir freuen uns mit ihm einen Kenner der Hessenliga für die neue Saison zu haben, der mit jungen Spielern arbeiten will und kann. Dem Spieler Erdinc Solak haben wir die Freigabe für den Wechsel zum Regionalligisten Sportfreunde Siegen erteilt. Wir wollen unsere  jungen Spieler in Ihrer Entwicklung nicht behindern.

26.03.2013 | Gießener Allgemeine | jg

Im Gespräch mit Dominik Völk

 

»Wir wollen sehen, dass wir schnell 45 Punkte erreichen«, nennt Trainer Daniyel Bulut eines der nächsten Ziele des Fußball-Hessenligisten FSV Fernwald, in dem Wissen: Mit dieser Punktezahl steigt man nicht ab. Bulut stellt aber auch fest: »Im Augenblick müssen wir uns um 30 bis 40 Prozent steigern.« Mannschaftskapitän Dominik Völk nennt auch die Gründe für den vorübergehenden sportlichen Stillstand beim FSV. »Die Mannschaft hat ihren Rhythmus noch nicht gefunden«, erklärt der 23-Jährige in einem AZ-Gespräch, hofft aber, dass der FSV Fernwald am Ende einen Platz unter den ersten fünf belegt. »Das wäre in Ordnung.«

In den beiden Spielen nach der Winterpause hat FSV Fernwald nicht so souverän aufgespielt wie zuvor und zwei Niederlagen hinnehmen müssen. Was hat das für Ursachen?
Dominik Völk: »Wir haben in der Winterpause extreme Witterungsverhältnisse gehabt. Daher ist es schwer gewesen, in den Rhythmus zu kommen. Die Probleme hatten andere Mannschaften sicherlich auch. Dazu kommt bei uns: Wir haben einmal gespielt, das nächste Spiel ist ausgefallen. So kommt man nicht in Tritt. Es wird schwierig, ins Spiel zu finden.«

 

In Jügesheim mussten Sie am Samstag eine 0:2-Niederlage hinnehmen…
Völk: »Da kam vieles zusammen. So fielen wichtige Spieler wie Michael Bodnar und Kristian Leonhardt aus. Außerdem sind einige Spieler angeschlagen. In Jügesheim war das defensiv eigentlich völlig in Ordnung. Eigentlich war es ein typisches 0:0-Spiel.«

 

Sie sind einer der Spieler in der Mannschaft, die auf (fast) allen Positionen eingesetzt werden können. Was bedeutet das für Sie? Wo spielen Sie am liebsten?
Völk: »Ich habe die Position (im Abwehrzentrum, Anm. d. Red.) lange Zeit am Stück gespielt. Deswegen war das für mich keine riesige Umstellung. Ich kann das, weiß aber nicht, wie es weitergeht, wenn Leonhardt wieder dabei ist. Wenn man weiter vorne spielt, kann man aber mehr Einfluss aufs Spiel
nehmen.«

 

Wohin führt der Weg des FSV im weiteren Saisonverlauf?
Völk: »Ich denke, das wird am Donnerstag gegen Hünfeld ein wichtiges Spiel. Die Hessenliga ist sehr ausgeglichen. Wenn man verliert, kann man bis zu Platz zehn durchgereicht werden. Nach vorn sind es sieben Punkte, das wird schwierig. Platz fünf am Ende wäre in Ordnung.« (se)

28.01.2013 | Gießener Anzeiger | jg

Kurzweiliger Abend im Hardtberggarten

Volles Haus beim 14. Neujahrsempfang des Kreisfußballausschusses Gießen - Erstmals Fair-Play-Preis vergeben

 

Von Thomas Suer LICH. Vier Wochen noch, dann geht es mit dem Spielbetrieb von der Hessenliga abwärts weiter. Quasi als „Anschmecker“ darauf hat sich der Jahresempfang des Fußballkreises Gießen etabliert. Bereits zum 14. Mal, davon zum zwölften Mal im Hardtberggarten der Licher Brauerei, fand die Veranstaltung am Freitagabend unter der Moderation von Kreisfußballwart Henry Mohr statt.



Höchst unterhaltsamer Stargast: Benno Möhlmann (links) im Gespräch mit Henry Mohr. Höchst unterhaltsamer Stargast: Benno Möhlmann (links) im Gespräch mit Henry Mohr.

Und der hatte im sehr gut gefüllten Saal zu Beginn gleich eine schlechte Nachricht zu übermitteln. Der als Gast geladene DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock hatte kurzfristig abgesagt. „Er ist leider zu spät aus einer DFB-Präsidiumssitzung herausgekommen“, erklärte Mohr das Fehlen des Spitzenfunktionärs, den er gerne zur aktuellen Diskussion in punkto Fanproblematik und den Sorgen der Amateurfußballer befragt hätte. Die Absage Sandrocks sollte allerdings einziger Wermutstropfen bleiben, es folgten kurzweilige 90 Minuten mit interessanten weiteren Gästen und Programmpunkten von der Basis bis zum Profifußball.

 

Stichwort Basis: Walter Biba, Vizepräsident des Hessischen Fußballverbandes, wies in seinem Grußwort auf die Wichtigkeit des Ehrenamtes hin und sagte von Seiten des Verbandes Unterstützung zu: „Wir haben uns das noch viel, viel mehr auf die Fahnen geschrieben und wollen uns da weitaus mehr engagieren, auch weil wir ja selbst aus kleinen Vereinen gekommen sind, bevor wir beim HFV beziehungsweise DFB gelandet sind.“

 

Anschließend nahm der Ehrenamtsbeauftragte Horst Hilgardt („Meinen letzten Blutstropfen gebe ich für dieses Amt“) auf seine gewohnt humorige und unterhaltsame Art und Weise und ohne gestelzte Wortwahl die Auszeichnungen für das Jahr 2012 vor.

 

Als besonderer Sieger, nämlich prämiert mit dem Fair-Play-Preis 2012, durfte sich Stefan Endrejat fühlen. Dem Spieler der SG Trohe/Alten-Buseck war in der A-Liga Partie gegen die FSG Garbenteich/Hausen der Ball an die Hand geschossen worden, von wo aus die Kugel im Tor landete. 2:1 für die SG dachten alle, doch Endrejat gab auf Nachfrage des Unparteiischen zu, das Spielgerät mit der Hand berührt zu haben, so dass das Match mit einem 1:1-Unentschieden endete. „Das war eine sportlich sehr faire und tolle Leistung“, lobte Mohr den Geehrten. Die Spielgemeinschaft stieg übrigens trotzdem in die Kreisoberliga auf.

 

Zu einem deutlich weniger erfreulichem Thema, sprich Gebrauch von Pyrotechnik und Gewalt in den großen Fußballarenen, äußerte sich der Sportkreisvorsitzende Heinz Zielinski: „Wir wissen, dass es eine Minderheit ist, die den Fußball als Plattform nutzt. Die haben mit Fußball wenig am Hut und wollen lediglich Aufmerksamkeit haben. An die müssen wir individuell ran, Pauschalurteile helfen nicht.“

 

Eher ablehnend reagierte Zielinski auf mögliche Strafen für die Vereine wie beispielsweise Geisterspiele: „Ohne Fans ist Fußball stinklangweilig. Wir müssen diejenigen, die das machen, identifizieren und bestrafen. Aber die sind schwer auszumachen. Das sind ganz normale Leute, die dann in eine andere Rolle schlüpfen.“

 Zum Höhepunkt des Abends avancierte das Gespräch mit Benno Möhlmann, Trainer des Zweitligisten FSV Frankfurt, und Daniyel Bulut, Coach des Hessenligisten FSV Frankfurt. Möhlmann, als Aktiver mit 292 Bundesligaspielen für Werder Bremen und den Hamburger SV dekoriert („Mein Ziel war es nie Bundesligaspieler zu werden, ich wollte eigentlich Mathematik studieren“), hinterließ einen äußerst sympathischen und bodenständigen Eindruck: keine Plattidüden, keine Phrasen. Angesprochen auf die Highlights seiner Spielerlaufbahn meinte der 58-Jährige: „Ich habe es nicht so mit den Besonderheiten, bin eher ein Pragmatiker. Es gibt nicht ein Spiel, Tor oder Foul, an das ich mich besonders erinnere.“

 

Mit seinem trockenen Humor hatte der Ex-Profi die Lacher des Publikums schnell auf seiner Seite. Er wolle den Trainerjob noch lange ausüben, führte er aus, schnappte sich spontan Horst Hilgardt und sagte: „Vielleicht nicht wie der Kollege hier mit 78. Wie hält man sich so fit?“ Auf Hilgardts Replik, er habe eine gute Frau, erwiderte Möhlmann schlagfertig: „Die habe ich auch.“

 

Ernsthaft wurde es, als es um den inzwischen vom Profifußball abgehängten Amateurbereich ging. „Ich habe im Tagesgeschäft nicht die Zeit, mich mit diesen Problemen zu beschäftigen, die ich von früher her kenne. Aber bei solchen Anlässen wie hier oder wenn ich mal mit Amateurtrainern spreche, höre ich mir das natürlich an“, erklärte Möhlmann.

 

Daniyel Bulut ergänzte aus seiner Sicht: „Es ist sicher kein Gefallen für uns und die Zuschauerzahlen, wenn die Bundesliga zu fünf verschiedenen Anstoßzeiten spielt. Da schauen sich die Leute gerade bei Minusgraden lieber Sky an als auf dem Sportplatz ein Spiel der Kreisoberliga. Aber Geld regiert die Welt.“

 

Auf dem Sportplatz regiert der FSV Fernwald zwar nicht die Hessenliga-Welt, hat aber als Tabellendritter auf dem Papier durchaus realistische Chancen auf die Meisterschaft. Der 32-Jährige Coach, der jüngst während eines „Fortbildungs-Urlaubs“ im türkischen Belek vielfältige Eindrücke aus den Trainingslagern einiger Bundesligisten sammelte, bleibt dennoch bescheiden: „In unserer Klasse ist es sehr eng. Wir wollen erst einmal die nötigen Punkte für den Klassenerhalt holen. Und dann können wir uns für neue Ziele noch einmal zusammensetzen.“

 

Der Anpfiff zur Restrunde erfolgt für die Steinbacher am 23. Februar mit dem Derby gegen den SC Waldgirmes. Dann rollt der Ball wieder und wird nicht zuletzt für Gesprächsstoff für den Jahresempfang 2014 liefern. „Ab dem ersten Juli bin ich frei“, bot sich Bulut Möhlmann im Scherz und mit einem Augenzwinkern versehen schonmal als Co-Trainer an. Mal sehen, was so passiert.

26.01.2013 | Gießener Allgemeine | jg

Fortbildung einmal ganz anders

 

Fußballer wissen, was gut ist – und wo es ihnen gut geht. Vor allem dann, wenn ihnen an ihren angestammten Plätzen keine optimalen Bedingungen geboten werden, zum Beispiel im Winter. Was machen die Fußballer zwischen Oder und Rhein? Sie flüchten dahin, wo es schön ist und die Bedingungen den Bedürfnissen entsprechen.

Treffen in Belek (v. l.): Daniyel Bulut (FSV Fernwald), Andries Jonker (VfL Wolfsburg) und Stefan Frels (TSG Wieseck). (Foto: privat) Treffen in Belek (v. l.): Daniyel Bulut (FSV Fernwald), Andries Jonker (VfL Wolfsburg) und Stefan Frels (TSG Wieseck). (Foto: privat)

Dabei hat sich das türkische Belek zu einem regelrechten El Dorado für heimische Erst- und Zweitligisten entwickelt. Der Ort liegt an der türkischen Rivera unweit von Antalya und bietet praktisch alles, was sich Fußball-Vereine wünschen. Vor allem aber ideale äußere Bedingungen, gepflegte Plätze und natürlich ein mildes Klima. Besonders in den ersten Wochen eines Jahres tummeln sich zahlreiche Profiklubs in Belek. Wer sehen will, wie diese trainieren, wird dort bestens bedient. Dies machen sich mit Daniyel Bulut, Trainer des Hessenligisten FSV Fernwald, und Stefan Frels, A-Junioren-Trainer der TSG Wieseck, zunutze.

 

Eine Woche lang hielten sich die beiden an der türkischen Rivera auf, um ihren »Berufskollegen« über die Schulter zu schauen und einfach mal mit dem einen oder anderen zu plaudern. Besonders intensiv war der Kontakt zu Andries Jonker, Co-Trainer beim VfL Wolfsburg. Der Niederländer war viele Jahre »Co« von Louis van Gaal, derzeit Trainer (Bondscoach) der niederländischen Nationalmannschaft, davor u. a. beim FC Barcelona und bei Bayern München tätig. Rund 90 Minuten hatten sich Freils und Bulut mit Jonker unterhalten. Es wurde gefachsimpelt über alle möglichen Spielformen im Training, über Trainingsinhalte usw.; Jonker vertritt logischerweise die niederländische »Trainerschule«. »In den Wald« gehen die niederländischen Spieler nicht. »Dafür werden alle Übungen wie Passformen und Ähnliches unter Belastung absolviert«, berichtet Bulut. Den beiden deutschen Trainern hat das Gespräch mit Jonker auf jeden Fall sehr gut gefallen.

 

Bulut ist später beim VfL Wolfsburg etwas aufgefallen. »Die haben 32 Mann im Kader, und im Training haben elf gegen elf gespielt. Diejenigen, die nicht dabei waren, können sich leicht ausrechnen, dass sie in den Planungen von (Trainer) Dieter Hecking zunächst einmal keine Rolle spielen«, stellte der Hessenliga-Trainer fest. Für einige bedeutet das auch: Ihnen wird wohl nahegelegt, sich einen anderen Verein zu suchen.

 

Den »Reiseverlauf« hat Stefan Frels genau ausgearbeitet. Trainingsbesuche des VfB Stuttgart, des VfL Wolfsburg, der Spvgg. Greuther Fürth, des FC Augsburg, des SV Werder Bremen und des 1. FC Köln standen ebenso auf dem Dienstplan wie Besuche der türkischen Klubs Istanbul BB, Trabzonspor sowie des RSC Anderlecht, Standard Lüttich oder KRC Genk. Ein Höhepunkt war sicherlich das Freundschaftsspiel zwischen Fenerbahce Istanbul und dem KRC Genk (1:1), zu dem sich Bulut »sicherheitshalber« mit einem Fenerbahce-Schal eingedeckt hatte. Bemerkenswert fand Bulut unter anderem die freundschaftliche Atmosphäre, die zwischen den Fans der deutschen Klubs geherrscht habe. Diese Fans verstanden sich prächtig, wussten alles über ihre Teams und dienten daher als zusätzliche Informationsquelle.

 

Ob es in den von Bulut oder Frels trainierten Mannschaften Spieler gäbe, die das Zeug zum Profi hätten, wusste Bulut nicht, er wollte aber nicht ausschließen, dass »ein, zwei Spieler« dafür infrage kommen. »Sie müssten mal zwei, drei Monate mittrainieren. Dann kann man sehen, ob sie auch mithalten können. Außerdem bräuchten sie Glück und auch den richtigen Berater.« Namen wollte der Fernwälder Trainer aber nicht preisgeben.

21.01.2013 | jg

Zwei Abgänge in der Winterpause: Clemens

Haberzettl und Dennis Schlecht verlassen den FSV

Der FSV Hat in der Winterpause zwei Abgänge zu verzeichnen. Der offensive Mittelfeldspieler Clemens Haberzettl wechselt zu seinem Heimatverein FSV Buchenau. In der bisherigen Spielzeit bestritt er zwölf Hessenliga-Spiele für den FSV 1926. Der Rechtverteidiger Dennis Schlecht geht zur SC Teutonia Watzenborn-Steinberg. Er kam in der laufenden Saison 14 mal für unsere Mannschaft zum Einsatz. Der FSV wünscht beiden Spielern für ihre weitere Karriere viel Erfolg und alles Gute.

21.01.2013 | jg

Neuzugang: Kevin Demuth

kommt vom 1. FCA Darmstadt

Der FSV kann einen weiteren Neuzugang in der Winterpause vermelden. Kevin Demuth wechselt vom Ligakonkurrenten FCA Darmstadt nach Steinbach. Der 1993 geborene Defensivspieler hat für die Südhessen in der laufenden Runde bisher 14 Hessenliga-Spiele bestritten. Er ist in seiner Jugend bereits für Eintracht Frankfurt aufgelaufen und wird bei uns das Trikot mit der Rückennummer 19 tragen. zum Kader

17.01.2013 | jg

FSV-Helferfahrt »ins Blaue« führte zur Comtech-Arena
Die vielen Ehrenamtlichen, die regelmäßig bei den Spielen, aber auch bei anderen Großveranstaltungen des FSV Fernwald helfen, sollten einmal belohnt werden. Deshalb hatte sich der Vorstand beschlossen, eine Helferfahrt zu organisieren. Die Kosten übernahmen teils der Verein und teils Sponsoren. Eingeladen wurde zu einer »Überraschungsfahrt «, die 60 Teilnehmer hatten keine Ahnung, wohin die Reise gehen sollte. Am Morgen startete die Gruppe vom Sportplatz in Steinbach aus Richtung Süden. Spätestens bei der »Brotzeit« auf dem Rastplatz Hockenheim kam die Frage auf: »Wo geht’s denn eigentlich hin...?« Kurz vor dem Zielort lüftete Stefan Munzert (Sportliche Leitung) das Geheimnis: Es geht nach Großaspach. Hier gibt es zum einen das in ganz Deutschland bekannte Hotel »Sonnenhof«. Außerdem spielt seit drei Jahren die 1. Mannschaft in der Regionalliga, seit 2010 in der Comtech-Arena, einem 10000 Zuschauer fassenden Stadion, das für die dritte Liga tauglich ist. Aber zurück zum Sonnenhof. Die Eigentümerfamilie Ferber betreibt nicht nur das 500-Betten-Hotel im Ort, sondern auch eine im Landhausstil errichtete Alm direkt am Stadion, die »Fautenhau«. Hier wurden die Fernwälder mittags vom Architekten zu einer Stadionführung abgeholt, und sie erfuhren, wie dieses in Deutschland wohl einmalige Projekt entstanden ist. Das Stadion wurde von Investoren finanziert, u.a. von Uli Ferber, dem Ehemann von Andrea Berg, Mario Gomez, Alexander Hleb und weiteren Mitgliedern der Familie Ferber. Später wurde im Lokal ein schwäbisches Mittagessen eingenommen. Anschließend verbreitete DJ Jack mit seiner Hüttengaudi Stimmung. Nach der Rückkehr nach Steinbach gab es nur positive Stimmen: »Schade für alle, die nicht dabei waren!«

17.12.2012 | jg

Neuzugang: Henrik Keller kommt von

der SG Laubach-Ruppertsburg-Wetterfeld

Der FSV Fernwald teilt mit, dass sich der 20jährige Defensivspieler Henrik Keller von der SG Laubach-Ruppertsburg-Wetterfeld dem Kader der 1. Mannschaft für die bevorstehende Restrunde 2013 angeschlossen hat. Sein bisheriger Verein ist in der Kreisoberliga Gießen zu Hause und belegt dort in der Winterpause den fünften Tabellenrang.

12.12.2012 | FuPa.net | jg

Fernwalds Coach Bulut lobt Nordhessisches Trio

Wir haben uns mit Fernwalds Erfolgstrainer Daniyel Bulut über die sehr gute Hinrunde seiner Mannschaft unterhalten


Nach den sensationellen dritten Platz im Vorjahr mischt der FSV Fernwald auch in dieser Spielzeit in der Spitzengruppe der Fußball-Hessenliga mit. Die Mittelhessen liegen nach 20 Partien auf den dritten Tabellenplatz und in Reichweite von Klassenprimus Jügesheim. Die Elf von Trainer Daniyel Bulut hat zudem alle drei Begegnungen gegen die nordhessischen Vertreter Baunatal, Lohfelden und Vellmar für sich entschieden. Wir haben uns zu Beginn der Winterpause mit dem Cheftrainer des FSV unterhalten, seit Sommer 2010 die Mannschaft trainiert.

 

FuPa Nordhessen: Herr Bulut, nach 20 Spielen liegen Sie mit Ihrem Team auf Rang drei mit vier Zählern hinter dem Tabellenführer. Wie fällt ihr Fazit über die Hinrunde aus?

Daniyel Bulut: Wir sind mit der Hinserie sehr zufrieden. Nachdem wir nach sieben Spieltagen mit acht Punkte da standen, war es keine einfache Situation. Aber die Mannschaft hat sich geschlossen aus der Situation rausgearbeitet.

 

FuPa Nordhessen: Nach einen schwächeren Beginn habt ihr zuletzt eine eindrucksvolle Serie von zehn Spielen ohne Niederlage, davon 6 zu-Null-Spiele hingelegt. Haben Sie damit nach dem Saisonstart gerechnet?

Bulut: Natürlich haben wir damit nicht gerechnet. Gerade wenn man einen schwachen Start hat, denkt man erstmal daran, in die Spur zu kommen. Das haben wir dann Gott sei Dank im Laufe der Runde geschafft. Das wir jetzt auf dem dritten Tabellenplatz stehen, ist sensationell.

 

FuPa Nordhessen: Was zeichnet Euch in dieser Saison aus und was muss in der Rückrunde noch besser werden?

Bulut: Uns zeichnet eine Sache besonders aus, dass wir als Einheit auftreten. Auf dem Platz und außerhalb des Platzes. Das ist die Grundlage für jeden Erfolg. Man kann und muss sich überall verbessern können. Wir spielen in der fünften Klasse und wenn wir perfekt wären, würden wir alle höher spielen.

 

FuPa Nordhessen: Wie sind Sie mit der Leistung der Neuzugänge zufrieden?

Bulut: Nach anfänglichen Schwierigkeiten, was aber völlig normal ist, haben sich die Neuzugänge sehr gut in die Mannschaft integriert.

 

FuPa Nordhessen: Was ist in der Rückserie noch drin? Wer sind die Hauptkonkurrenten?

Bulut: Zuerst geht es darum, dass wir unser Minimalziel erreichen. Das sind für uns ganz klar und deutlich die 45 Punkte, die werden in diesem Jahr - denke ich – gebraucht, um den Klassenerhalt zu sichern. Wenn das erreicht worden ist, werden wir von Schritt zu Schritt denken. In dieser Klasse hat man alle 17 anderen Mannschaften als Konkurrent, da es extrem ausgeglichen ist.

 

FuPa Nordhessen: Ihr habt mit Erdinc Solak den momentan besten Torschützen der Liga in Euren Reihen. Was zeichnet ihn aus und wie bewerten Sie seine Leistung trotz seines jungen Alters?

Bulut: Er ist ein guter und talentierter Spieler, der noch viel Potenzial hat. Er ist ein Spielintelligenter und torgefährlicher Spieler, der sowohl links und rechts abschließen kann. Wenn er weiter an sich arbeitet, kann er auch in höheren Ligen bestehen.

 

FuPa Nordhessen: Falls ihr am Ende Meister werdet, steht schon fest, ob ihr auch für die Regionalliga die Lizenz beantragt? Gibt es da eine Deadline, bis wann es feststeht?

Bulut: Wir haben uns zum aktuellen Zeitpunkt keine Gedanken um die Meisterschaft bzw. um den Aufstieg gemacht. Wenn man so einen schlechten Start hatte wie wir, muss man erstmal kleinere Brötchen backen, anstatt sich um irgendeine Meisterschaft Gedanken zu machen. Wir wollen zunächst sehen, dass wir die nötigen Punkte holen.

 

FuPa Nordhessen: Ihr habt trotz sehr guter Leistungen zuletzt relativ wenige Zuschauer. Und generell geht der Trend in der Hessenliga in den letzten Jahren eher zurück bei den Zuschauern. Was sind für Sie die Gründe und wie könnte man dem entgegensteuern?

Bulut: Die Gründe liegen ganz klar auf der Hand. Das Angebot des Spitzenfußballs ist einfach zu groß. Es muss jeden bewusst sein, dass wenn Samstags um 15:30 Uhr die Bundesliga läuft, sich die Zuschauer bei kalten und regnerischen Wetter sich eher die Bundesliga anschauen als die Hessenliga. Ich denke man müsste einfach dem höherklassigen Fußball aus dem Weg gehen. Ich denke, man könnte im Amateuerbereich zum Beispiel von März bis Oktober spielen. Bei schönsten Wetter im Juni und Juli, wo die Zuschauer auf Sportplätze gehen könnten, wird kein Fußball gespielt. Wie kann sowas sein? Das wäre für mich eine Möglichkeit, wie man dem Profisport aus dem Weg gehen könnte.

 

FuPa Nordhessen: Direkt nach der Winterpause steht das brisante Derby gegen Waldgirmes, die zuletzt ebenfalls einen guten Lauf hatten, an. Ist es gut gleich mit so einen Kracher zu starten?

Bulut: Wie schon erwähnt kann in dieser Liga wirklich jeder jeden schlagen. Da spielt es keine Rolle, gegen wen man anfängt oder nicht. Abgesehen davon, steht es noch nicht ganz fest, ob wirklich da gespielt werden kann. Warten wir mal ab, was der liebe Gott uns für Wetter schickt.

 

FuPa Nordhessen: Ihr habt gegen Vellmar, Baunatal und Lohfelden und damit gegen alle drei nordhessischen Vereine gewonnen. Wie beurteilen Sie die Leistung der drei Vereine in dieser Saison?

Bulut: Zuerst einmal muss ich allen drei Vereinen ein Kompliment aussprechen. Auch wenn wir gegen alle drei Vereine gewonnen haben, wissen wir, dass es nicht selbstverständlich ist, da wir glücklicherweise gegen alle drei in Phasen gespielt haben, wo es für diese Vereine nicht gut lief. Der KSV Baunatal ist für mich weiterhin der große Favorit. Das es am Ende nicht mehr so lief, liegt auch daran, dass sie einige verletzte oder gesperrte Spieler hatten. Aber das Potenzial dieser Mannschaft ist so groß, dass ich damit rechne, dass Baunatal nur sich selbst schlagen kann. Außerdem Hochachtung vor diesen Verein, der seit Jahren in der Spitzengruppe der Hessenliga mitspielt. Beim OSC Vellmar, der in Nordhessen ein Vorzeigeverein für mich ist, da ihre zweite Mannschaft in der Verbandsliga spielt und der OSC mit fast allen Jugendmannschaften in der Hessenliga vertreten ist, macht mein Trainerkollege Mario Deppe immer wieder aus jungen Leuten gestandene Hessenligaspieler. Er hat es auch in diesem Jahr wieder geschafft, eine Mannschaft zu formen, die in der Liga wirklich jeden schlagen kann. Wir haben sie zum Glück an einem Tag erwischt, wo bei uns alles lief und bei Vellmar nichts. Aber die Ergebnisse nach unserem Spiel haben gezeigt, was diese Mannschaft mit diesem Trainer alles möglich machen kann.

Der FSC Lohfelden ist für mich die individuell stärkste Mannschaft, die - von den Spielern her - unter die ersten drei Mannschaften gehört. Fakt ist, dass aber auch eine Mannschaft mit vielen Neuzugängen Zeit braucht. Abgesehen davon, hat mein Kollege Carsten Lakies auch sehr großes Verletzungspech gehabt. Aber ich bin mir sicher, wenn Carsten alle Mann an Bord hat und er weiter mit der Mannschaft arbeiten kann, diese Mannschaft in der Rückrunde für jeden Gegner schwer zu schlagen sein wird.

 

FuPa Nordhessen: Das neue Jahr steht an. Was war ihr Highlight im Jahr 2012 und mit was für sportlichen Zielen gehen sie in das neue Jahr?

Bulut: Für uns als Mannschaft und Verein war es der dritte Platz zum Abschluss der letzten Saison. Das war schon ein Highlight, das wir in der Geschichte des Vereins erstmals so eine gute Platzierung erreicht haben. Natürlich wollen wir uns im neuen Jahr weiter entwickeln, das aber unabhängig von Tabellenplätzen. Wichtig ist dabei immer, dass die Gesundheit bei allen Beteiligten vorhanden ist. Es geht nichts über Gesundheit.

 

FuPa Nordhessen: Vielen Dank Herr Bulut für das aufschlussreiche Interview und wir wünschen Ihnen und dem FSV Fernwald eine erholsame Winterpause und eine erfolgreiche Winterpause.

05.12.2012 | Gießener Allgemeine | jg

Riesiger Andrang in vorweihnachtlicher Atmosphäre
Tag der offenen Tür mit großem Basar in Limeswerkstatt der Lebenshilfe – »Anstoß für Fairness und Toleranz« präsent

[...] Vertreten war auch das Inklusionsprojekt »Anstoß für Fairness und Toleranz«, eine Kooperation von FSV Fernwald und der Lebenshilfe. Die Idee dahinter: Menschen mit Behinderung in das »normale« Leben außerhalb der Behinderteneinrichtungen zu integrieren. Begeistert berichteten Thomas Heeb von der Lebenshilfe und Joachim Daniels, Vorstandsmitglied beim FSV, über die Fortschritte. Bereits im dritten Jahr nutzen sie den Fußballplatz als ideale Plattform des gegenseitigen Kennenlernens. Regelmäßig besuchen seitdem Menschen mit Behinderung Spiele des FSV, kommen so in Kontakt mit Spielern und anderen Fußballfans. »Man kann auf einer theoretischen Ebene viel über Inklusion reden und diskutieren. Aber manchmal sind die einfachsten Sachen die effektivsten.« Zwei Spieler des FSV sowie der sportliche Leiter Stefan Munzert und Trainer Daniyel Bulut schauten nachmittags bei ihren Fans in der Limeswerkstatt vorbei und beantworteten Fragen des Publikums. [mehr in der gedruckten Ausgabe]

01.12.2012 | Gießener Allgemeine | jg

Gießener Referees treten dem Fair-Play-Forum

des Hessischen Fußballs bei

Die Schiedsrichtervereinigung Gießen trat dieser Tage geschlossen dem Fair-Play-Forum des Hessischen Fußballs bei. Hierbei unterzeichneten 92 Kreis-Schiedsrichter eine freiwillige Selbstverpflichtungserklärung gegen Extremismus, Diskriminierung und Gewalt. Damit folgten sie der Aufforderung ihres Ausschusses, ein kraftvolles Zeichen gegen das negative Phänomen des Extremismus jedweder Art, der Diskriminierung und der Gewalt zu setzen. [mehr in der gedruckten Ausgabe]

14.11.2012 | Mittelkreis | jg

Interview: Daniyel Bulut

Der FSV Fernwald ist die Mannschaft der Stunde in der Hessenliga und legte zuletzt eine ganz starke Serie hin. Der Mittelkreis unterhielt sich mit Trainer Daniyel Bulut.

 

Mittelkreis: Die letzten 4 Spiele gewonnen, zuletzt ein 6:2 Sieg beim stark einzuschätzenden FSC Lohfelden, war mit einem so klaren Sieg zu rechnen?

Bulut: Nein, ganz und gar nicht, wie schon in der Frage erwähnt (stark einzuschätzenden Gegner), war der Gegner vor der Saison als Titelkandidat, aufgrund seiner guten Verpflichtungen, bei vielen Trainern ganz oben auf der Liste. Dass es so klar wurde, ist umso erfreulicher. Wir wussten, dass wir dort Chancen haben, zu bestehen, aber dass es dann so endet, spricht im Moment für die Mannschaft.

 

Mittelkreis: Was genau hat euch in den letzten Spielen so stark gemacht?

Bulut: Entscheidend ist, dass wir als Mannschaft auftreten. Jeder arbeitet für den anderen. Anders geht’s auch nicht in dieser Klasse, außerdem haben wir in der letzten Saison auch schon sensationell für unsere Verhältnisse abgeschlossen (3. Tabellenplatz).

 

Mittelkreis: Ihr stellt mit 45:15 Toren den besten Angriff und die zweitbeste Abwehr der Liga, obwohl ihr mit dem Durchschnitt von knapp 23 Jahren den fast jüngsten Kader der Liga aufweist! Wie bekommst Du und Dein Trainerteam es hin, dass speziell die “Jungen” stets konstant ihre Leistungen abrufen?

Bulut: Natürlich ist so etwas nicht einfach, aber so eine Statistik, nenne ich sie jetzt mal, liegt nicht nur an jungen Leuten und auch nicht nur an der aktuellen Saison. Unsere Arbeit begann bereits in der Saison 2010/2011. Wir haben mit Sven Schmitt und Michael Bodnar zwei ganz wichtige Säulen in der Mannschaft, die junge Leute sehr gut führen können, das erleichtert einem Trainer auch etwas das Arbeiten. Zusätzlich haben wir natürlich auch bei der Auswahl dieser jungen Spieler auf Charakter geachtet. Bringt er die Leidenschaft zum Fußball mit oder nicht? Will er weiter kommen oder nicht? Und vor allem, hat er diesen Charakter, alles für die Mannschaft zu tun? Ob es an dem Trainer jetzt liegt, muss man die Jungs selbst fragen J.

 

Mittelkreis: Jetzt geht es zum starken Tabellenvierten RW Hadamar!
Wie gilt es diese hohe Hürde zu nehmen?

Bulut: Uns (der Mannschaft) ist bewusst, dass kein Spiel einfach ist, gerade gegen Hadamar, die im Hinspiel schon gezeigt haben, dass sie enorme Qualität besitzen. Trotzdem wollen wir alles geben, um etwas mitzunehmen. Wir haben im Moment einen guten Lauf, aber wir wissen, dass wir bei jedem Spiel an unsere Grenzen gehen müssen. Das wird bei dem Spiel nicht anders.

 

Mittelkreis: Wie schätzt du den Gegner ein?

Bulut: Wie schon erwähnt. Hadamar hat eine sehr gute Mannschaft, mit einem guten, erfahrenen Trainer. Vor der Saison habe ich sie, auch aufgrund deren Verpflichtungen, selbst als ambitionierten Titelkandidaten genannt. Dabei bleibe ich auch, weil die Qualität vorhanden ist. Respekt ist da, aber ich bleibe dabei, wir werden alles geben, um was mitzunehmen.

 

Mittelkreis: Wohin führt die Reise des FSV Fernwald in dieser Saison noch?
Ist in dieser Saison mehr drin als Platz 3 in der letzten Saison?

Bulut: Das ist schwer zu beantworten. Die ganze Liga hängt eng zusammen. Da kann jeder, jeden schlagen. Wenn du einen negativen Lauf hast, wirst du durchgereicht. Hast du einen positiven Lauf, bist du oben dabei, das gilt für alle Mannschaften. Unser Ziel ist ganz klar so schnell wie möglich erstmal unsere 43 Punkte zu holen (wird dieses Jahr für den Klassenerhalt nötig sein, aufgrund einiger Absteiger aus der Regionalliga) dieses Ziel werden wir ohne wenn und aber bedingungslos verfolgen. Alles weitere werden wir dann sehen. „Schritt für Schritt“

 

Mittelkreis: Dein Tipp für Samstag?

Bulut: Ich Tippe prinzipiell nicht unser Spiel. Ich Tippe eher auf 90. Minuten guten und spannenden Fußball, bei dem wir am Ende des Spiels was mitnehmen wollen.

13.11.2012 | jg

Die Hessenliga-Hinrunde in Zahlen

Halbzeitbilanz des FSV 1926 Fernwald

Die ersten 17 Spieltage der Hessenliga 2012/2013 sind absolviert, für den FSV war es die erfolgreichste aller Zeiten. Mit 31 Punkten schließt unsere Elf als Vizeherbstmeister ab, eine deutliche Steigerung zur bisherigen Bestmarke, dem 10. Rang zur Halbzeit der vergangenen Saison. Gleichzeitig können wir auch die beste Offensive vorweisen, 45-mal konnte der FSV den Ball im gegnerischen Tor versenken, das sind zwei Treffer mehr als der Zweitbeste Hadamar. Auch hinten hält die Mannschaft den Laden dicht, nur 15 Gegentreffer mussten hingenommen werden. Das sind gerademal zwei mehr als beim Ligaprimus Jügesheim, die die beste Abwehr stellen. Richtig interessant ist aber erst die Kombination dieser beiden Zahlen, die zu einem Torverhältnis von +30 führt. Danach kommt erstmal lange Zeit nichts, den zweitbesten Wert hat erneut Hadamar, allerdings mit einer Differenz von gerade einmal +12. Gemeinsam mit Jügesheim und Baunatal haben wir die meisten Spiele gewonnen, jeweils neun Siege stehen bei den ersten drei der Tabelle zu Buche. Unser FSV ist außerdem die heimstärkste Mannschaft, in der Auswärtstabelle liegen wir jedoch nur auf Rang sechs. In der Fairnesswertung ist unsere Elf mit einer Quote von 1,82 erneut Tabellenführer und zwar mit deutlichem Abstand zum Verfolger RW Darmstadt (2,24). Das zeigt, dass die Meisterschaft in dieser Disziplin im letzten Jahr keine Eintagsfliege war. Zu guter Letzt wird auch die Torjägerliste von einem FSV-Stürmer angeführt. Erdinc Solak hat sich mit 15 Treffern mittlerweile ein gutes Polster auf die zweitplatzierten Ahmet Marankoz (Stadtallendorf) und Dominik Lohne (Vellmar) mit jeweils zwölf Toren geschaffen. Denen sitzt mit 11 Buden schon wieder FSV-Neuzugang Denis Weinecker im Nacken.

06.11.2012 | Gießener Allgemeine | jg

Bündelung der Kräfte

Die Erfolge des FSV Fernwald hinterlassen Spuren. Nicht erst nach dem 4:0 der Fernwälder über den KSV Baunatal hat die Mannschaft eine Bewerbung abgegeben: Der FSV wird von der Konkurrenz als Team angesehen, das im Meisterschaftsrennen der Fußball-Hessenliga ein ernstes Wort mitspricht. In sportlicher Hinsicht ist die Mannschaft derzeit top, und daran dürfte sich wohl auch in den kommenden Wochen nichts ändern, wobei es in der Natur des Sports liegt, dass die optimale Leistung nicht immer abgerufen werden kann. Nimmt man allerdings die Ergebnisse der letzten Begegnungen als Maßstab, dann ist dem FSV Fernwald auch in den nächsten beiden schweren Spielen beim FSC Lohfelden und in Hadamar etwas zuzutrauen. Aus den letzten sechs Partien holte der FSV 16 Punkte bei 23:3 Toren. Man darf sich gar nicht ausmalen, wo die Fernwälder stünden, hätten sie den Start in die neue Saison nicht ein wenig verschlafen. Die Niederlage gegen die zweite Mannschaft der Offenbacher Kickers war ebenso überflüssig wie das 1:2 in Hünfeld. Die Niederlagen in Braunfels und Waldgirmes, beides Spiele mit Derbycharakter, waren ebenfalls nicht unvermeidbar. Allerdings befindet sich der FSV derzeit in einer ganz anderen Verfassung als noch vor sechs, sieben Wochen. Wie dem auch sei, in Steinbach wird hervorragende Arbeit geleistet, und das bezieht sich nicht nur auf diejenigen, die unmittelbar mit dem Spielbetrieb zu tun haben. Auch im Umfeld des Hessenligateams befindet sich eine leistungsfähige Mannschaft, die das ganze Konstrukt trägt. Der FSV Fernwald ist derzeit im Kreis Gießen, vielleicht sogar in ganz Mittelhessen, die (unumstrittene) Nummer eins. Wer Freude an schönem Fußball unter Beteiligung heimischer Spieler in einem heimischen Verein hat, ist beim FSV Fernwald gut aufgehoben. Wie kann ein vergleichsweise kleiner Verein so etwas stemmen? Es fasst jeder mit an, und das Finanzielle wird auch vernünftig geregelt. Doch ein Automatismus ist das nicht, wie das Beispiel SC Waldgirmes zeigt. Der Effekt der Hessenmeisterschaft 2009 ist verpufft, die Lahnauer kämpfen um den Klassenerhalt und haben gestern sogar Trainer Willi Wagner entlassen (Bericht auf Seite 21). Um das augenblickliche Niveau zu halten, wäre es für die Fernwälder hilfreich, geeignete Partner zu suchen. Eine Bündelung der Kräfte in Fußball-Mittelhessen könnte den Bestand sichern oder vielleicht sogar mehr erreichen. Eine solche Idee ist nicht neu, war aber bislang nicht in die Tat umgesetzt worden. Versuche in diese Richtung blieben immer wieder im Stadium der Vorplanung hängen. Gelingt es, dieses zu überwinden, dann könnte sogar im Kreis Gießen Spitzenfußball auf regionaler Ebene geboten werden. Einen Vorgeschmack darauf liefert die aktuelle Mannschaft des FSV Fernwald. (se)

02.11.2012 | Gießener Allgemeine | jg

Ein Dauerbrenner

»Talent haben viele, aber den unbedingten Willen, jedes Spiel zu gewinnen, nicht. Und das bringt Kian Golafra mit!« Daniyel Bulut, Trainer des Fußball-Hessenligisten FSV Fernwald, hat eine hohe Meinung von seinem »Sechser«: »Eine solche Mentalität freut jeden Trainer.« Kian Golafra gehört seit 2010 dem Kader des FSV Fernwald an und hat sich schnell einen Stammplatz erobert. In seiner ersten Saison beim FSV wirkte er in 27 Spielen mit; für einen Akteur, der gerade vom Jugend- in den Aktivenbereich gewechselt ist, eine tolle Sache. In der vergangenen Spielzeit wurde er zum Dauerbrenner. In allen 34 Spielen war Golafra dabei. In dieser Saison stand er in 14 von bislang 15 Spielen in der Anfangsformation, und wie. Thorsten Burkhardt z. B., zweitligaerfahrener Fußballer des SV Wehen Wiesbaden, bekam gegen den jungen Fernwälder am vergangenen Samstag keinen Stich. Jeden Zweikampf entschied Golafra für sich und zeigt ein weiteres Mal, wie wichtig er für den FSV Fernwald ist. [weiter in der gedruckten Ausgabe]

08.09.2012 | Gießener Allgemeine | jg

Kurz vor Toreschluss noch zwei Spieler verpflichtet

 

(se) Nicht ganz nach Wunsch verlief der Saisonstart für Fußball-Hessenligist FSV Fernwald, der in der vergangenen Woche reagierte und mit Kristian Leonhardt (von Kickers Obertshausen) sowie dem Japaner Yuya Okuda (zuletzt FV Biebrich 02) zwei Spieler verpflichtete, die helfen können, eventuelle Defizite zu kompensieren. 

Yuya Okuda, 20-jähriger Mittelfeldspieler aus Japan, steht seit einer Woche im Kader des FSV Fernwald. (Foto: ras) Yuya Okuda, 20-jähriger Mittelfeldspieler aus Japan, steht seit einer Woche im Kader des FSV Fernwald. (Foto: ras)

Am vergangenen Samstag gehörten beide zum Aufgebot des FSV, wurden aber nicht eingesetzt. Immerhin feierten die Fernwälder mit dem 2:0 über Eintracht Stadtallendorf ihren zweiten Saisonerfolg.

 

Heute (15 Uhr) steht dem heimischen Hessenligisten der schwere Gang zum OSC Vellmar bevor. Wie Trainer Daniyel Bulut mitteilte, besteht bei beiden die realistische Chance auf einen Einsatz in Nordhessen. Mit dem 24-jährigen Leonhardt wurde ein Mann geholt, der in der Innenverteidigung seinen Part neben Michael Bodnar spielen soll. Diese Position war frei geworden, da der bisherige »Amtsinhaber« Christopher Schadeberg kurzfristig in die Regionalliga zum FSV Frankfurt II wechselte.

 

»Er hat eine gute Ausbildung beim FSV Frankfurt genossen«, berichtete Bulut über Leonhardt. »Er ist wuchtig und auch kopfballstark, ein technisch guter Spieler und trotz seiner Größe sehr dynamisch.« Das klingt gut. Leonhardt spielte unter anderem in Urberach, davor bei Eintracht Wetzlar und in der U23-Mannschaft des FSV Frankfurt.

 

Auch der 20-jährige Japaner Yuyo Okuda ist im heimischen Raum kein völlig Unbekannter. In der vergangenen Saison hat er das Trikot des Verbandsligisten FV Biebrich 02 getragen. Okuda verkörpert das, was allgemein von einem Kicker aus Japan erwartet wird. »Er ist quirlig, technisch stark und besitzt eine große Handlungsschnelligkeit«, freut sich Daniyel Bulut und auch darüber, dass der Neuzugang aus Fernost über einen guten Schuss verfügt. Das jedenfalls habe er bereits im Training unter Beweis gestellt. »Er ist immer in Bewegung«, ergänzt der Steinbacher Trainer.

 

Japaner in deutschen Fußball-Klassen sind keine Seltenheit. Okuda spricht zwar kein Englisch, will sich aber möglichst schnell mit der deutschen Sprache vertraut machen. »Er versteht schon recht viel«, berichtet Bulut. Und das wird der Neuzugang auch müssen, denn spätestens bei seinem ersten Einsatz muss die Kommunikation mit seinen Teamkollegen stimmen.

 

Im Spiel gegen Stadtallendorf gehörte Christopher Schadeberg zu den Besuchern. Der ehemalige Fernwälder fühlt sich beim FSV Frankfurt sichtlich wohl. Nur dass sich der sportliche Erfolg bei FSV-»Zweiten« nicht wie erwünscht einstellt, ist natürlich alles andere als schön. »Wir trainieren jeden Tag«, berichtete Schadeberg, der bereits auch schon mit der Zweitliga-Mannschaft der Bornheimer trainiert und hier einen positiven Eindruck mitgenommen hat: »Man hat das Gefühl, man könnte das auch erreichen«, stellte Schadeberg fest. Doch bis dahin ist es natürlich noch ein weiter Weg, obwohl die »Zweite« des FSV Frankfurt am Mittwoch den ersten Saisonsieg eingefahren hat. Der Anfang ist gemacht.

31.08.2012 | jg

Neuzugang: Yuya Okuda

Dem FSV 1926 Fernwald hat sich zum Ende der Wechselperiode der 20jährige Japaner Yuya Okuda angeschlossen und gehört damit dem Kader der Hessenliga-Mannschaft an. Er ist erst seit kurzem in Deutschland, will hier seine Sprachkenntnisse verbessern und wird in Gießen ein Studium an der Technischen Hochschule Mittelhessen aufnehmen. Der Aufenthalt wird von den Eltern finanziert. Ihm steht ein Berater zu Seite, der ihn auf seinem sportlichen Weg begleitet. Er gilt als sehr talentierter Offensivspieler. Die Spielberechtigung liegt bereits vor, sodass er morgen beim Heimspiel gegen Stadtallendorf bereits auf der Bank platznehmen wird. Auch im Betreuerstab gibt es einen Neuzugang zu vermelden: Der in Gießen ansässige Orthopäde Jörg Hoffmann wird ab sofort als Mannschaftsarzt für den FSV 1926 Fernwald tätig sein, um bei Verletzungen noch schneller und besser reagieren zu können. Wir freuen uns auf eine angenehme Zusammenarbeit!

29.07.2012 | jg

Testspiel bei der TuS Erndtebrück

Am Samstag, den 28.07.2012 fand in Dillenburg- Donsbach das letzte Testspiel des FSV Fernwald gegen Erndtebrück (Oberliga Westfalen) statt. Beide Mannschaften begannen sehr laufstark und spielfreudig, so ging der FSV Fernwald nach 21 Minuten durch Vorbereitung von Ehser und Abschluss von Erdinc Solak in Führung (eine Aktion wie aus dem Fußball-Lehrbuch). Aus dem Nichts fiel dann durch einen Freistoß und anschliessendem Abschluss von Falco Wahl das 1:1 (32. Spielminute). Nach der Halbzeit und dem zwischenzeitlich nachlassenden Regen kam Erndtebrück besser ins Spiel und prompt schloss Ivan Mackow mit einem Volleyschuss eine Eckballvorlage ab. Das von Peter Cestonaro trainierte Team mit den ehemalig in Mittelhessen tätigen Spielern Burk und Maser war zu dieser Zeit zielorientierter. Prompt fiel das 2:1 durch Marco Maser, der aus 16 Metern trocken und beherzt abgezogen hatte. Durch das Durchwechseln des gesamten Kaders beim FSV Fernwald kam man zwar noch zu Chancen, aber der Gegner ließ kein Tor mehr zu. Jetzt freuen sich alle auf das erste Punktspiel in der Saison 2012/2013 und wir werden dann sehen, wo wir stehen.

28.07.2012 | Gießener Anzeiger | jg

Die Latte liegt sehr hoch

 

Von Hans-Ulrich Winter FERNWALD-STEINBACH. Ganz unten, aber fett gedruckt, hat Daniyel Bulut auf dem Vorbereitungsplan für die neue Saison ein Zitat angehängt. „Wer aufgehört hat, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein“. Der Wahlspruch, der u.a. dem erfolgreichen Unternehmer Philip Rosenthal zugeschrieben wird, beschreibt sehr anschaulich die Lage beim FSV Fernwald nach dem sensationellen dritten Platz in der Hessenliga im Spieljahr 2011/2012. Ausruhen auf dem Erreichten könnte Rückschritt bedeuten, nur mit dem Willen zur Weiterentwicklung sind ähnliche Erfolge zu erreichen.

Kian Golafra hat sich trotz seiner erst 21 Jahre als Absicherer im Mittelfeld zu einer unverzichtbaren Größe beim FSV Fernwald entwickelt. Foto: Ben Kian Golafra hat sich trotz seiner erst 21 Jahre als Absicherer im Mittelfeld zu einer unverzichtbaren Größe beim FSV Fernwald entwickelt. Foto: Ben

Denn der Trainer weiß, dass dieser dritte Platz, der auch eine Bürde darstellen kann, bei aller Qualität der Mannschaft auch glücklichem Umständen zu verdanken war. „Es ist einfach alles optimal gelaufen“, relativiert Bulut den Rang als Spitzenteam, den es nun gilt, in etwa zu bestätigen. Durchaus möglich, aber schwer genug, auch, „weil uns kein Gegner mehr auf die leichte Schulter nehmen wird“. Der junge Übungsleiter ist sich aber auch sicher, dass - wie er selbst - sowohl seine Schützlinge als auch das Umfeld diesen dritten Platz richtig einzuordnen wissen.

 

Die realistische Einordnung bedeutet, dass viel Arbeit nötig ist, wieder im oberen Drittel einer Liga anzukommen, die, so die Einschätzung Buluts, „noch ausgeglichener ist als in der vergangenen Saison“. Und seine junge Mannschaft zwar noch „Potenzial hat, besser zu werden“, der Kader aber nicht unbedingt „stärker besetzt ist“.

 

Bulut verweist auf die Abgänge zweier absoluter Leistungsträger wie Christopher Schadeberg und Julian Simon sowie die Wechsel von Moritz Brückmann und Kevin Buycks. Quantitativ gab es zwar eine 1:1-Neubesetzung, doch alle vier Neu-Fernwälder haben entweder noch nie Hessenliga gespielt oder aber eine extrem schwierige Saison hinter sich. Dazu gehört Denis Weinecker, der beim SC Waldgirmes eine lange Durststrecke durchlitt und beim FSV vor einem Neustart steht. Andreas Proske wiederum ist mit seinem alten Verein Eintracht Wetzlar abgestiegen und somit mit vielen Negativerlebnissen belastet. Dazu gesellen sich mit Niklas Wagner (Teutonia Watzenborn-Steinberg) und Clemens Haberzettl (FSV Buchenau) zwei junge Offensivspieler, die die Umstellung von der Verbandsliga bzw. Gruppenliga zur Hessenliga verkraften müssen.

 

Der Kader mit den Eckpfeilern Torhüter Sven Schmitt, Abwehrchef Michael Bodnar und Kapitän Dominik Völk ist wie in der Saison 2011/12 relativ klein, so dass Bulut - „man hat nicht immer so viel Glück mit Verletzungen“ - noch Bedarf anmeldet. Gut passen würde vor allem noch ein Innenverteidger als Ersatz für den in die Regionalliga zum FSV Frankfurt II gewechselten Christopher Schadeberg, auch wenn Daniel Erben, der in den Vorbereitungsspielen diese Position überrnommen hat, seine Sache „sehr ordentlich“ (Bulut) gemacht hat.

 

Apropos Vorbereitung: Damit ist der akribische und klar strukturierte Trainer nicht so ganz zufrieden. Nicht, weil die Turnierteilnahmen in Watzeborn-Steinberg und Großen-Buseck nicht erfolgreich verliefen. „Aber sie stören doch den Trainingsrythmus“, gibt Bulut zu, der auf der anderen Seite aber auch die Präsenz der Nummer eins in Mittelhessen bei diesen Veranstaltungen für das Image für notwendig hält. Immerhin sei das Ziel, ohne Verletzungen aus der Vorbereitung zu kommen, bis jetzt, eine Woche vor dem Saisonstart erreicht.

 

 Eine gravierende Änderung des Spielsystems, das in der Erfolgssaison geprägt war von einer starken Defensive, hoher Passgenauigkeit und damit verbundener hoher Ballbesitzquote plant der Trainer nicht, da es nur wenige personelle Veränderungen gegeben hat.

 

Wo die Reise des FSV Fernwald in der neuen Saison hingeht, wird sich vielleicht schon nach den ersten drei Partien abzeichnen. Denn gleich zum Start empfängt Fernwald Rot-Weiß Hadamar, für Bulut der „Geheimfavorit“ auf den Titel, es folgen mit dem Derby gegen den SC Waldgirmes und der traditionell starken Viktoria aus Urberach zwei weitere Gegner, die bestens für eine erste Standortbestimmung taugen. Neben Hadamar erwartet Bulut noch den enorm verstärkten FSC Lohfelden und den KSV Baunatal ganz vorne in der Tabelle. Und bestimmt, ohne es aussprechen zu wollen, auch seinen FSV Fernwald, wenn alle dem Motto „Wer aufgehört hat.......“ folgen.

Das Aufgebot

 

Zugänge: Andreas Prsoke (Eintr. Wetzlar), Niklas Wagner (Teut. W.-Steinberg), Clemens Haberzettl (FSV Buchenau), Denis Weinecker (SC Waldgirmes)

Abgänge: Christopher Schadeberg (FSV Frankfurt II), Julian Simon, Kevin Buycks (beide Eintr. Wetzlar), Moritz Brückmann.

 

Tor: Sven Schmitt, Daniel Nigbur - Abwehr: Daniel Erben, Andreas Proske, Malte Simon, Michael Bodnar, Dennis Schlecht, Kais Gouri, Michael Sofinski - Mittelfeld: Max Mohr, Julian Buß , Kian Golafra, Sven Ehser, Dominik Völk, Andreas Schäfer, Clemens Haberzettl - Angriff: Erdinc Solak, Niklas Wagner, Denis Weinecker

14.07.2012 | Gießener Allgemeine | jg

Trophäe geht an Eintracht Wetzlar

 

(se) Eintracht Wetzlar ist Sieger des Fußball-Turniers des SC Teutonia Watzenborn-Steinberg um den Auto-Häuser-Cup. Die Wetzlarer setzten sich im Finale dieses Turniers gegen den FSV Braunfels mit 3:1 durch. Zuvor hatte sich der FSV Fernwald durch ein 6:1 über den SC Walkdgirmes Platz drei gesichert.

AUTO-HÄUSER-CUP: Die Fernwälder Kian Golafra, Dominik Völk und Julian Buß lassen Sven Kusebauch, Sven Döring und Fatih Celiskoy (alle SC Waldgirmes) nicht zum Zuge kommen. (Foto: Vogler) AUTO-HÄUSER-CUP: Die Fernwälder Kian Golafra, Dominik Völk und Julian Buß lassen Sven Kusebauch, Sven Döring und Fatih Celiskoy (alle SC Waldgirmes) nicht zum Zuge kommen. (Foto: Vogler)

Spiel um Platz drei – FSV Fernwald - SC Waldgirmes 6:1 (3:0): Gegen die »gemischte« Mannschaft der Lahnauer hatten die Fernwälder keinerlei Probleme und gewannen auch in dieser Höhe verdient. FSV-Kapitän Dominik Völk eröffnete nach weniger als 60 Sekunden den Torreigen, erlief sich einen Pass in die Schnittstelle der SCW-Abwehr, umspielte Torhüter Nils Holzhäuser und schob den Ball zum 1:0 ein. Per Strafstoß – Holzhäuser hatte seinen ehemaligen Teamkollegen Denis Weinecker gefoult – erhöhte Völk auf 2:0 für seine Mannschaft (30.). Vier Minuten später traf Erdinc Solak zum 3:0 für die Steinbacher; eine Hereingabe nahm der Torjäger auf und verwandelte sicher. Das 4:0 geht auf das Konto von Niklas Wagner, der eine weite Flanke problemlos einköpfte.

 

Zwar kamen die Lahnauer durch Mario Schappert, der schön frei gespielt worden war, in der 63. Minute zum Ehrentor, doch die Schlussphase gehörte wieder dem Hessenliga-Rivalen. In der 74. Minute markierte Sven Ehser das 5:1 für den FSV, und mit seinem zweiten Tagestreffer zum 6:1 stellte Neuzugang Niklas Wagner erneut seinen Torriecher unter Beweis.

 

Endspiel - FSV Braunfels - Eintracht Wetzlar 1:3 (1:1): Das Spiel war noch keine zwei Minuten alt, da stand es schon 1:0 für den Hessenliga-Aufsteiger. Eine weite Flanke köpfte Poldy Weber überlegt ein. Doch auch nach diesem Rückstand ließen sich die Wetzlarer nicht aus der Ruhe bringen. Folgerichtig fiel in der 25. Minute das 1:1 für die Eintracht; Torschütze war Daniel Beck, der mit dem Rücken zum Tor stehend, den Ball annahm und dem Braunfelser Keeper keine Chance ließ. Sehenswert auch der Treffer zum 2:1 für die Eintracht. Einen Freistoß von der linken Außenlinie versenkte Kevin Buycks in den rechten oberen Torwinkel (44.). Der dritte Wetzlarer Treffer resultierte aus einer Zusammenarbeit zwischen Buycks und Beck; Buycks leistete die Vorarbeit, und Beck vollendete zum 3:1. Die Braunfelser hatten wenig später noch eine Möglichkeit, doch Weber traf den Pfosten des Wetzlarer Tores.

 

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