Spielberichte Gruppenliga

12.09.2016 | Gießener Anzeiger | jg

Kampfstarke Eintracht beschmutzt weiße Weste

 

FERNWALD (bir) Überraschung in Fernwald: Der bisher souveräne Tabellenführer lässt beim 1:1 (0:0) gegen Eintracht Wetzlar unerwartet zwei Punkte liegen.

 

Das scheinbar ungleiche Duell der Gruppenliga zwischen dem hochfavorisierten Titelanwärter und dem personell arg gebeutelten Verbandsligaabsteiger, dem zudem die Insolvenz droht, schien zunächst seinen erwarteten Verlauf zu nehmen.

 

„Wir haben schon in der ersten Viertelstunde mehrere hundertprozentige Chancen vergeben“, klagte FSV-Coach Roger Reitschmidt, dass zweimal Brian Mukasa, Tomi Pilinger und Nelson Delzer beste Möglichkeiten ausließen. Dazu vergab Mukasa (10.), dessen lockeren und ungenauen Lupfer Eintracht-Keeper Marcel Lehmann mühelos fing, allzu lässig einen an Felix Erben verursachten Foulelfmeter. Das schien die Gäste aus der Domstadt zu beflügeln, die das 1:0 vor Augen hatten, als sie beim 4:2-Überzahlangriff das Leder neben das FSV-Tor setzten.

 

Zwei Minuten nach dem Wechsel dann die Führung für die Gäste, die von einem Fehler des FSV-Keepers profitierten. Lucas Schmitz, der den angeschlagenen Dominik Wagner vertrat, ließ einen eher harmlosen Ball fallen und Lucas Duarte Marin hämmerte den Ball ins Netz zum überraschenden 1:0 (47). Die Platzherren vergaben in der Folge durch Erben zwei gute Kopfball-Möglichkeiten, ehe der Fernwalder Angreifer doch noch zuschlug. Nach einer Vorlage von Oliver Richard traf Erben zum 1:1 (69.).

 

Nach mehreren vergeblichen weiteren Fernwalder Versuchen hatte Richard (90+2) die beste Chance, aber seinen Kopfball aus kurzer Distanz hielt Eintracht-Keeper Lehmann und sicherte dem Team von Trainer Peter Sichmann den sechsten Saisonzähler. „Wetzlar hat sich den Punkt kämpferisch verdient“, kommentierte Reitschmidt das Remis nach bisher sieben Dreiern in Folge für sein Team.

 

FSV Fernwald: Schmitz - Delzer (46. Simon), Chabou, Bender, Vural, Schäfer (59. Richardt), Pilinger (46. Ouattara), Erben, Kusebauch, Jörg, Mukasa.

 

Eintracht Wetzlar: Lehmann - Abrohom (89. Varli), Akci, Berat Zhegrova, Zaharia (54. Karahan), Moreno Coca, Kaya, Duarte Marin (83. Demirdöven), Zeller, Wagner, Bathomene.

 

Tore: 0:1 Duarte (47.), 1:1 Erben (69.) - Schiedsrichter: Sattler (Ebsdorfer Grund) - Zuschauer: 80.

05.09.2016 | Gießener Anzeiger | jg

Wieseck wehrt sich lange erfolgreich

 

WIESECK (mcs) Auch wenn der Sieg mit 4:1 (1:0) bei der TSG Wieseck letztlich doch ein wenig zu hoch ausfiel, so bestätigte er doch die hohen Ansprüche des Tabellenführers FSV Fernwald. Die Hausherren dagegen bleiben nach der Niederlage mit lediglich vier Punkten im Gruppenliga-Keller.

 

„Wir haben eigentlich über weite Strecken ein gutes Spiel gemacht“, bewertete Wiesecks Trainer Danny Kaliampos die Partie. „Nach dem 1:1 waren wir der Führung sogar näher, haben uns durch individuelle Fehler dann leider um den Lohn unserer Arbeit gebracht. Die Niederlage ist aber letztlich sicher um ein bis zwei Tore zu hoch ausgefallen.“

In der ersten Halbzeit waren keine großen Unterschiede zwischen dem Tabellen-14. und dem Spitzenreiter zu erkennen. Einzig die Effektivität machte bis zur Pause den Unterschied, denn Felix Erben (34.) nutzte die sich ihm bietende Möglichkeit eiskalt aus und traf aus spitzem Winkel zur Führung.

 

In der zweiten Hälfte machte die Wiesecker dann mächtig Druck. Der vermeintliche Ausgleich durch Mario Kastl wurde aber wegen einer Abseitsposition nicht anerkannt. „Aus unserer Sicht war das kein Abseits“, ärgerte sich Kaliampos. Sein Team ließ sich davon nicht beirren und nach einer Flanke von Kastl netzte der eingewechselte Kevin Candia (59.) im zweiten Versuch zum verdienten 1:1-Ausgleich ein.

 

Als die Wiesecker der Führung näher waren, verlor Steven Bund den Ball leichtfertig an Nelson Delzer, dessen scharfe Hereingabe Yannik Mohr (72.) ins eigene Tor lenkte. Felix Erben (75.) machte dann gegen geschockte Hausherren kurz darauf alles klar und traf zum 3:1. „Der Doppelschlag hat die Partie letztlich entschieden. In der Schlussphase haben wir offensiv gewechselt, was leider nichts gebracht hat. So kam Fernwald dann noch zum vierten Treffer“, so Kaliampos.

 

Den brachte der nach seiner Einwechslung stark aufspielende Delzer (80.) an, wodurch die Reitschmidt-Truppe ihre Spitzenposition klar untermauerte, während die TSG in den nächsten Wochen dringend punkten muss, um nicht ein weiteres Jahr im Tabellenkeller zu verbringen.

 

TSG Wieseck: Reuschling; Y. Mohr, Pitz, Schmidt, Milosevic, E. Schneider (80. Gouri), Bund (80. Stingl), Röhmig, M.- P. Mohr (49. Koyuncu), Kastl, Günther.

 

FSV Fernwald: Wagner; Chabou, Bender, Jörg, Vural, Kusebauch, Ouattara (61. Delzer), Mukasa, Pilinger, Schäfer (82. Simon), Erben (80. Pfeiff).

 

Tore: 0:1, 1:3 Erben (34., 75.), 1:1 Candia (59.), 1:2 Y. Mohr (72., Eigentor), 1:3 Erben (75.), 1:4 Delzer (80.). – Schiedsrichter: Schwarz (Weilbach). – Zuschauer: 200.

29.08.2016 | Gießener Anzeiger | jg

Sieg steht schon nach gut einer halben Stunde fest

 

FERNWALD (bir) Souveräner als bei den letzten fünf Dreiern sicherte sich der FSV Fernwald gestern den 4:1 (3:0)-Erfolg gegen den SV Bauerbach und behält in der Gruppenliga als Spitzenreiter seine „weiße Weste“. „Durch die Führung haben wir Sicherheit bekommen und hätten bei beserer Ausnutzung der Chancen auch 7:1 gewinnen können“ klagte nachher der Fernwalder Co-Trainer Oliver Wiegel auf hohem Niveau.

Moritz Schmandt (rechts) ist in der ersten Halbzeit als FSV-Antreiber unterwegs, muss nach einer Unbeherrschtheit aber nach 53 Minuten mit Gelb-rot den Platz frühzeitig verlassen. Foto: Ben

 

Die Gastgeber machten schon der ersten Hälfte alles klar, als das Team aus dem Marburger Stadtteil wenig zustande brachte und nur bei Standards etwas Torgefahr offenbarte. Helmut Schäfer begann den Torreigen, als er nach einem Steilpass von Brian Mukasa das Leder über SV-Keeper Steven Schmelter ins Netz zum 1:0 (9.) lupfte. 20 Minuten später schloss Felix Erben eine schöne Kombination des FSV zum 2:0 (29.) ab, als der Ball zunächst an den Innenpfosten prallte. Wenig später schon das 3:0 (33.), als Ngolo Ouattara nach erneutem genauen Zuspiel von Mukasa die Kugel allein vor Schmelter versenkte.

 

Nach dem Wechsel kam das Team von Trainer Roger Reitschmidt trotz des Platzverweises für Moritz Schmandt nicht mehr in Gefahr. Der Routinier ließ sich nach einem Foul mit schmerzhaften Folgen an der Schulter zu einer Beleidigung des Übeltäters hinreißen und sah die Rote Karte (53.).

 

Auch in Unterzahl hatte der Tabellenführer die besseren Möglchkeiten, aber nur Julian Bender traf noch zum 4:0 (63.). Der Ex-Gießener umkurvte mit einem Schäfer-Zuspiel noch den gegnerischen Torwart und schob das Leder ins Netz. Moritz Pfeiff und zweimal Nelson Delzer vergaben dagegen aussichtsreich. Und wie aus dem Nichts kam der Gast noch zum Ehrentreffer durch Julian Schratz (73.) im Anschluss an einen Eckball.

 

FSV Fernwald: D. Wagner - Chabou, Bender, Kusebauch, Celik (46. Vural), Ouattara, H. Schäfer (63. Delzer), Schmandt, Jörg, Mukasa, Erben (77. Pfeiff).

 

SV Bauerbach: Schmelter - Schäfer, Freese, Bandaogo (32. Gantenberg), Tokcan (55. Trau), Berberich, Köhler, Schratz, Blümke, Acker, Xenokalakis (63. Burk).

 

Tore: 1:0 (9.) Schäfer, 2:0 (29.) Erben, 3:0 (33.) Ouattara, 4:0 (63.) Bender, 4:1 (73.) Schratz - Schiedsrichter: Kalka ( (Riedstadt) - Rote Karte: Schmandt (53., Beleidigung) - Zuschauer: 100.

22.08.2016 | Gießener Anzeiger | jg

Entscheidung durch umstrittenen Freistoß

 

HEUCHELHEIM (bir) Der FSV Fernwald bleibt nach dem 2:1 (0:1)-Sieg gestern bei den TSF Heuchelheim ohne Verlustpunkt an der Tabellenspitze der Gruppenliga, ließ aber gegen den Tabellendrittletzten erneut die Souveränität vermissen, die angesichts der Qualität des kickenden Personals zu erwarten sein sollte.

 

„Das war kein gutes Spiel von uns, aber Hauptsache gewonnen“, war denn auch FSV-Trainer Roger Reitschmidt nach einer von vielen Unzulänglichkeiten geprägten Partie nur mit dem Ergebnis zufrieden.

 

Wie in den Partien zuvor kam der Titelanwärter nur schwer ins Spiel, ließ den Gastgebern zu viel Raum und konnte sich in den Zweikämpfen gegen kampfstarke Heuchelheimer nicht entscheidend durchsetzen. Und bevor das erstmals gelang, hatte mit Andreas Klan (3.) der beste Heuchelheimer schon früh die Führung auf dem Fuß, verzog aber aussichtsreich.

 

In der 28. Minute gelangte das Leder von Felix Erben zu Moritz Schmandt, der aus acht Metern zur Führung einschoss. Der überraschende aber nicht ganz unverdiente Ausgleich entstand aus einem Foulelfmeter, den Julian Bender an Kai-Uwe Siering verursacht hatte und den der Gefoulte selbst zum 1:1 (59.) verwandelte.

 

Fünf Minuten später das 2:1 für die Fernwalder, das doppelt unglücklich für die Platzherren entstand. Zum einen war der Freistoß diskussionswürdig und dann verschätzte sich TSF-Keeper Kottek und ließ den direkten Freistoß, getreten von Brian Mukasa, hoch ins Eck passieren.

 

In der Folge versuchten zwar die Gäste, die Führung auszubauen, aber Mukasa, Volkan Vural und Tomi Pilinger verfehlten den gegnerischen Kasten. Für die Gastgeber verpasste Akongwi Mukumbang aussichtsreich den Ausgleich.

 

„Das war ein richtig gutes Spiel von uns, wir sind mutig aufgetreten und haben durch eine strittige Entscheidung verloren“, wollte Heuchelheims Trainer Patrick Schreiter seinen Spielern, die allerdings mit nur einem Punkt weiter im Tabellenkeller hängen, keinen Vorwurf machen.

 

TSF Heuchelheim: Kottek – Buss, Kreiling, Baier, Strack, Klan, Auriga, Siering, Kiesswetter, Weiser (84. Braach), Mengeler (25. Mukumbang).

 

FSV Fernwald: Wagner – Richardt, Chabou, Kusebauch (40. Bender), Jörg (62. Delzer), Simon, Vural, Schmandt, Ouattara, Mukasa, Erben (85. Pilinger).

 

Tore: 0:1 (28.) Schmandt, 1:1 (59.) Siering (Foulelfmeter), 1:2 (64.) Mukasa – Schiedsrichter: Kitowski (Frankenberg) – Zuschauer: 150.

19.08.2016 | Gießener Anzeiger | jg

Fernwald braucht lange, um auf Touren zu kommen

 

WALDGIRMES (bir) Es war gestern Abend ähnlich wie zum Saisonstart, als der SC Waldgirmes II beim FSV Fernwald lange vor einer Überraschung stand, sogar 2:0 führte, aber am Ende 2:3 verlor. Auch diesmal setzte sich der Ligafavorit beim 3:0 (1:0) in der Lahnaue erst spät entscheidend durch und wahrte seine „weiße Weste“ an der Tabellenspitze der Fußball-Gruppenliga.

Fernwalds Felix Erben erzielt gegen Waldgirmes II das späte 2:0. Fofo: Schepp

 

„Es war ein Arbeitssieg und ich hätte mir gewünscht, dass wir es schon früher klar machen“, atmete FSV-Coach Roger Reitschmidt nachher erst einmal erleichtert tief durch und warf seinen Spielern vor, „im Mittelfeld lange keinen Zugriff bekommen zu haben“. Trotzdem bestimmte der FSV von Beginn an das Geschehen, attackierte die Gastgeber früh, konnte aber mit den Ballgewinnen keinen Profit schlagen. Zu ungenau waren meist die finalen Pässe. Bis auf einen, als Niklas Wagner im SC-Strafraum elfmeterverdächtig gefoult wurde, aber ohne Strafstoß mit einer Schulterverletzung ausschied. Kurz vor dem Halbzeitpfiff die Fernwalder Führung, als Volkan Vural (45.) eine Hereingabe von Ngolo Ouattara zum 1:0 einköpfte.

 

Nach der Pause kam der SCW II mit mehr Mut und Entschlossenheit aus der Kabine und verpasste den Ausgleich, als FSV-Keeper Dominik Wagner einen Schuss des von Spielertrainer Mario Schappert schön freigespielten Christoph Dietrich per Reflex abwehrte. Nils Jungs zu hoch angesetzter Freistoß (55.), Dührings Rettungstat gegen Tomi Pilinger (58.), Dietrichs auf der Torlinie geklärter Kopfball (60.), Sebastian Schäfers verzogener Schuss aus spitzem Winkel (62.) und vor allem ein Pfostenknaller von Brian Mukasa (86.) ließen die Zuschauer auf Tore hoffen, aber wie im Hinspiel kam der Aufsteiger zum Ende hin mehr auf Touren und erhöhte noch durch Felix Erben (88.) auf 2:0. Die Flanke kam von Ouattara, der eine Minute später nach schöner Kombination auf 3:0 (89.) erhöhte. „Nach 30 Minuten sind wir gut ins Spiel gekommen, aber da muss man auch mal halbe Chancen nutzen“, klagte Schappert und kommentierte die Situation, dass sein Team bisher erst zweimal angetreten ist und beide Male gegen den klaren Ligafavoriten Fernwald eher amüsiert: „Für uns geht die Runde jetzt erst richtig los.“

 

SC Waldgirmes II: Dühring (80. Kammer); M. Jung, Azizi, Höhn, N. Jung, Theil, Schappert, Dietrich, Celik Glasauer, S. Schäfer.

 

FSV Fernwald: D. Wagner; Richardt, Chabou, Kusebauch, Simon, Jörg, Mukasa (90+2 Celik), Vural, Ouattara, N. Wagner (38. Pilinger), Erben.

 

Tore: 0:1 Vural (45.), 0:2 Erben (88.), 0:3 Ouattara (89.). - Schiedsrichter: Schmidt (Büdingen). - Zuschauer: 150.

18.08.2016 | Gießener Allgemeine | jg

FSV Fernwald bleibt unbesiegt

 

Mit einem mühevollen 3:0-Erfolg beim SC Waldgirmes II behauptete der FSV Fernwald am Mittwochabend seine Tabellenführung in der Fußball-Gruppenliga.

Vier Spiele, zwölf Punkte – Titelfavorit FSV Fernwald (in Gelb) ist nach dem Mittwoch-3:0 beim SC Waldgirmes II optimal in die Saison 2016/17 der Fußball-Gruppenliga gestartet. (Foto: fro)

 

WALDGIRMES (bir) Die Hausherren bleiben auch im zweiten Duell gegen den Titelanwärter ohne Punkte und rangieren aktuell auf dem vorletzten Tabellenplatz. »Dies war ein Arbeitssieg. Wir hatten im zentralen Mittelfeld keinen Zugriff auf den Gegner und waren eine halbe Stunde überhaupt nicht auf dem Platz. Die Leistung meiner Elf nach der Pause gibt mir zu denken«, sagte Roger Reitschmidt, dem die Verletzung von Niklas Wagner zudem die Stimmung drückte.

Nach einem Pass von Brian Mukasa scheiterte Felix Erben an SCW-Keeper Jan Dühring (14.), während Malte Simon das SC-Tor mit einem Distanzschuss knapp verfehlte (18.). Die erste Chance der Hausherren vergab Spielertrainer Mario Schappert nach einem Pass von Sebastian Schäfer (27.). Bei einem Foul von Marius Glasauer an Niklas Wagner blieb der Pfiff von Schiedsrichter Marcus Schmidt aus. Der FSV-Stürmer musste nach einer Schulterverletzung seinen Platz für Tomi Pilinger räumen (34.). Unmittelbar vor dem Pausenpfiff fiel dann doch die Gästeführung, als Volkan Vural eine Flanke von Ngolo Quattaro per Kopf zum 0:1 eindrückte (45.).

Zu Beginn der zweiten Halbzeit fischte SCW-Torwart Jan Dühring einen Distanzschuss von Felix Erben aus dem bedrohten Eck (47.). Auf der Gegenseite wischte FSV-Keeper Dominik Wagner einen Schuss von Christoph Dietrich mit einer Hand aus dem Eck (51.). »In der Folgezeit haben wir viel Aufwand betrieben, ohne hierfür aber den erhofften Ertrag zu bekommen«, ärgert sich Gastgeber-Spielertrainer Mario Schappert später.

Die Schlussphase gehörte dann aber wieder den Gästen. Ein Flugkopfball von Pilinger strich knapp am Pfosten vorbei (83.), während Brian Mukasa aus 20 Metern nur die Latte traf (86.). Nach einem Zuspiel von Quattara vollendete Erben zum 2:0 (88.). Kurz darauf machte Mukasa nach Querpass von André Marius Jörg mit dem Treffer zum 3:0-Endstand den Sack endgültig zu (89.).

Waldgirmes: Dühring; Marvin Jung, Theil, Celik, Azizi, Höhn, Schappert, Dietrich, Schäfer, Glasauer, Niels Jung.

Fernwald: Dominik Wagner; Richardt, Chabou, Jörg, Kusebauch, Simon, Vural, Quattara, Mukasa, Niklas Wagner, Erben.

Stenogramm / Schiedsrichter: Schmidt (Büdingen). – Zuschauer: 150. – Tore: 0:1 (45.) Vural, 0:2 (88.) Erben, 0:3 (89.) Mukasa.

14.08.2016 | Gießener Anzeiger | jg

Kleinlinden kommt noch gut weg

 

STEINBACH (bir) Der FSV Fernwald bleibt in der Gruppenliga in der Erfolgsspur und bestätigt auch gegen den TSV Klein-Linden beim 3:1 (1:1) seine Favoritenrolle eindeutig. Die Gäste kamen mit den drei Gegentreffern dank einer soliden Defensive noch sehr gut weg und zeigten sich dazu im Abschluss höchst effektiv. Denn die 1:0 -Führung nach zwölf Minuten entsprang der einzigen Tormöglichkeit des TSV in der gesamten, sehr fair geführten Partie. Nach einem vermeidbaren Foul der Gastgeber an der Mittellinie gelangte der langgezogene Freistoß bei Hannes Kasten, der mit dem Kopf erfolgreich war.

 

"Da waren wir in der Abwehr viel zu nachlässig", monierte FSV-Coach Roger Reitschmidt und haderte ansonsten mit seiner Offensive. Denn bis dahin hatten Brian Mukasa, Felix Erben und Oliver Richard drei erfolgsversprechende Möglichkeiten, in Führung zu gehen, ausgelassen.

 

Der FSV produzierte zwar Großchancen im Fünf-Minuten-Takt, aber entweder TSV-Torwart Daniel Bäcker war auf dem Posten oder die aufmerksame Gäste-Deckung konnte gerade noch gegen die zu ungenau vorgetragenen Angriffe eingreifen. Aber in der 26. Minute besorgte Mukasa den 1:1-Ausgleich, als er nach einem Pressschlag das Leder ins kurze Eck schob.

 

Im zweiten Durchgang kamen die Klein-Lindener kaum mehr über die Mittellinie und sahen sich der Daueroffensive der Fernwalder gegenüber.

 

Aber nur der eingewechselte Niklas Wagner (57.) nutzte die Überlegenheit zunächst zur 2:1-Führung, als der Ex-Wetzlarer den Ball ins lange Toreck schlenzte. Und Erben sorgte mit einem Schuss aus der Drehung zum hochverdienten 3:1 (87.).

 

FSV Fernwald: D. Wagner - Jörg (46. Vural), Richardt, Delzer, (65. Kusebauch), Chabou, Simon, Bender, Buycks, Ouattara, Erben, Mukasa (46. N. Wagner).

 

TSV Klein-Linden: Bäcker - Akpinar, Dietrich, Akillar, Kocas, Kasten, Ebenig, Knauss, Hahn (38. Lopes), J. DelSol Gonzales (46. Trassl, 85. Gottwalz), R. Del Sol Gonzales.

 

Tore: 0:1 (12.) Kasten, 1:1 (26.)Mukasa, 2:1 (56.) N. Wagner, 3:1 (87.) Erben - Schiedsrichter: Karaliov - Zuschauer: 190

02.08.2016 | Gießener Anzeiger | jg

Klare Sache für Favoriten

 

WALDSOLMS (bir) Der FSV Fernwald kommt in der Gruppenliga in Fahrt und wurde am Samstag beim ebenso klaren wie souveränen 5:0 (4:0)-Erfolg bei der SG Waldsolms erstmals seiner Favoritenrolle gerecht. Vergangene Woche zum Saisonstart hatte das Team von Trainer Roger Reitschmidt noch geschwächelt und erst nach 0:2-Rückstand in der Nachspielzeit glücklich mit 3:2 gegen den SC Waldgirmes II gewonnen, aber diesmal ließ der Aufsteiger keine Zweifel über den Sieger aufkommen.

 

„Wir haben die Waldsolmser nicht ins Spiel kommen lassen und den Gegner klar beherrscht“, war diesmal Reitschmidt mit Leistung und Ergebnis zufrieden. Der FS-Coach hatte Malte Simon und Ngolo Ouattara, die im Auftaktspiel den Umschwung gebracht hatten, für Volkan Vural und Nelson Delzer in die Anfangsformation genommen und sah sein Team nach 13 Minuten durch Brian Mukasa in Führung gehen. Ein Doppelpack des Ex-Wieseckers Felix Erben (16. und 29.) und ein Treffer von Tomi Pilinger (42.) sorgten schon zur Pause in Kröffelbach für klare Verhältnisse. Die Gastgeber um Neu-Trainer Michael La Porta ließen jeglichen Biss und ein Aufbäumen vermissen und verzeichneten insgesamt nur eine Torchance, als Erik Diehl mit einem Kopfball das FSV-Tor knapp verfehlte, und deuteten nur bei zwei Fernschüssen Torgefahr an.

 

Nach der Pause schalteten die Gäste angesichts der klaren Führung einen Gang zurück, trotzdem traf Erben (59.) mit seinem dritten Tor und erhöhte zum 5:0-Endstand. Weitere Torchancen vergaben Erben und Ouattara und Pilinger traf nur den Pfosten. Aber auch so war es eine klare Sache für den personell stark besetzten Aufsteiger und Meisterschaftsfavoriten.

 

SG Waldsolms: Sontowski - Reif, Österle, Warnat, E. Diehl, Parma, Klapsch, P. Diehl (54. Markiewicz), Marankoz, Napierala, Busch (82. Rezaei).

 

FSV Fernwald: D. Wagner - Richardt, Chabou, Simon, Bender, Buycks (56. Celik), Pilinger, Erben, Ouattara, Jörg (60. N. Wagner), Mukasa (56. Pfeiff).

 

Tore: 0:1 Mukasa (13.), 0:2 Erben (16.), 0:3 Erben (29.), 0:4 Pilinger (42.), 0:5 Erben (59.) - Schiedsrichter: Heckmann (Ruischholzhausen) - Zuschauer. 120.

02.08.2016 | Gießener Anzeiger | jg

Ouattara verhindert Fehlstart in letzter Sekunde

 

Noch nicht der Favoritenrolle in der Fußball-Gruppenliga gerecht geworden ist der FSV Fernwald, aber am Ende mit dem in der Nachspielzeit erzielten Siegtreffer zum 3:2 (0:2) gegen den SC Waldgirmes II erfolgreich in die neue Liga gestartet.

 

„Wir haben in der zweiten Halbzeit eine Schüppe draufgelegt, aber insgesamt war der Sieg trotzdem glücklich“, war FSV-Coach Roger Reitschmidt nach dem Last-Minute-Dreier zwar erleichtert, aber zufrieden konnte er mit der Leistung seiner mit höherklassig erprobten Spielern gespickten Mannschaft nicht sein.

 

Sein Abwehrakteur Sven Kusebauch wäre dabei fast zur tragischen Figur dieser Partie geworden, die aufgrund der Dramaturgie zwar unterhaltsam war, aber die erwartete Qualität zweier Titelanwärter vermissen ließ.

 

In der 5. Minute schoss Kusebauch einen höchst umstrittenen Foulelfmeter, als Torben Höhn Felix Erben gefoult haben soll, weit übers Waldgirmeser Tor. Nachdem Brian Mukasa (6.) am toll reagierenden SC-Keeper Jan Dühring gescheitert war, vertändelte Kusebauch am eigenen Fünfer das Leder, das Sebastian Schäfer dankbar aufnahm und zur 1:0-Führung (13.) der Gäste verwandelte. Und zu allem Pech sah Kusebauch in der 85. Minute auch noch die Rote Karte, nachdem er als letzter Mann Schäfer gefoult hatte.

 

Nach der Pause attackierten die Gastgeber, für die Oliver Richard (50.) per Kopf nur die Torlatte traf, zwar früher, mussten aber bei einem Waldgirmeser Konter das 0:2 (60.) durch Christoph Dietrich nach genauem Steilpass von Marius Glasauer hinnehmen.

 

Die falscheste von einigen fragwürdigen Entscheidungen des Schiedsrichters führte zum Anschlusstreffer, als Marvin Jung Richard außerhalb des Strafraums attackierte und der Unparteiische auf Strafstoß entschied. Mukasa verwandelte zum 1:2 (61.) und leitete eine spannende letzte halbe Stunde ein.

 

Ehe erneut Mukasa das 2:2 (78.) der nun dominanteren Gastgeber erzielte, hatten Ngolo Ouattara (63.) und Marius Jörg (66.) bereits den Ausgleich auf dem Fuß. Aber am Ende der vierminütigen Nachspielzeit sorgte Ouattara für kollektive Erleichterung im FSV-Lager, als sein eher harmloser Distanzschuss am verdutzten SC-Keeper Düring im kurzen Toreck einschlug.

„Das tut richtig weh, wenn du so gut spielst und dann noch verlierst. Deshalb trotzdem ein großes Lob an die Jungs“, kommentierte SC-Spielertrainer Mario Schappert, der wegen der Rückkehr aus dem Urlaub am Samstag zunächst auf der Bank blieb, die späte Niederlage.

 

FSV Fernwald: D. Wagner - Vural (58. Simon), Chabou, Kusebauch, Jörg, Delzer (63. Ouattara), Buycks, Mukasa, Richard, Erben, Pilinger (58. Wagner).

 

SC Waldgirmes II: Düring - M. Jung, Hahn, Haas, Glasauer (70. Schappert), Höhn, Öztürk, Dietrich (65. Holz), N. Jung, Alber (26. Celik), S. Schäfer.

 

Tore: 0:1 (13.) Schäfer, 0:2 (60.) Dietrich, 1:2 (61.) Mukasa (Foulelfmeter), 2:2 (78.) Mukasa, 3:2 (90+4) Ouattara - Schiedsrichter: Bierau (Leun) - Rote Karte: Kusebauch wegen „Notbremse“ (85.) - Besonders Vorkommnis: Kusebauch vergibt Foulelfmeter (5.) - Zuschauer: 200.

 

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